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Wie wollen Sie im Alter wohnen? Selbständigkeit durch Wohnlotse!

Donnerstag, 19. Februar 2009 22:42

Diese Frage stellt Frau Beede ganz offen auf Ihrer Hompage „Der Wohnlotse“. Sie stellt die Vermutung auf, dass es das Bestreben der Senioren ist, so lange wie möglich in Ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Wenn Personen im Alter jedoch in gewissen Bereichen Hilfe benötigen, oder auch nicht mehr allein in einer Umgebung leben möchten, gibt es zahlreiche schöne Alternativen zur jetzigen Wohnung.
Planung (Wohnungssuche, Ablauf, Umzugund usw.) und Beratung über eventuelle Umbauten für die Barrierefreiheit sollten aber nicht erst in einer akuten Notlage einsetzen, sondern bereits zu einem früheren Zeitpunkt. Die Frage ist, wie finden Sie die passende Wohnform, wie wird der Umzug bewältigt? Die Entscheidung ist nicht einfach bei den vielfältigen Angeboten. Frau Beede unterstütze Sie dabei leidenschaftlich, eine gute Antwort auf diese wichtigen Fragen für Ihre Zukunft zu finden. „Nehmen Sie die Zukunft in Ihre Hände und verwirklichen Sie jetzt Ihre Vorstellungen“ … sagt Sie, …
… und zwar nicht nur an 3 Tagen im März 2009. Hier hält Frau Beede wieder sehr Interessante Vorträge an der Volkshochschule in Erlangen zu den Themen:

1. Ambulante Dienste – Serviceangebote für Senioren und Seniorinnen

2. Selbstständig Wohnen im Alter durch Wohnraumanpassungsmaßnahmen

3. Der Umzug im höheren Alter – Chancen für mehr Lebensqualität

Mehr dazu … den Vortrags – Plan mit kleiner Beschreibung finden Sie HIER.

Viel Spaß bei den Vorträgen, es lohnt sich.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Barrierefreiheit, Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor:

25.09.2008 „b_free“ – Tagebuch 2008 / der 2. Tag

Donnerstag, 25. September 2008 23:48

Haben Sie sich schon einmal gefragt was besser ist … (Max, was meinst du? 😉
Eine überschaubare Menge an Messebesuchern, mit denen man ausgedehnte und tiefgründige Gespräche führen kann? oder… Massen von Messebesuchern, welche nur oberflächlich abgehandelt werden können und wo so gut wie kein ordentliches Beratungsgespräch zu Stande kommt? Ich erwarte eigentlich keine Antwort, da ich am heutigen 2. Tag der b_free auch keine für mich gefunden habe. Was ich damit sagen möchte liegt auf der Hand, eigentlich könnte es ruhig ein wenig mehr sein. Kurz ich war hin und her gerissen.

Die Kongressteilnehmer, die gestern von mir am FSB Stand über unser ErgoSystem für barrierefreie Bäder informiert wurden, kamen heute natürlich kein zweites Mal zu ausgedehnten Gesprächen vorbei, logisch. Dafür war heute für mein Befinden der Tages–Besucher-Anteil höher und so hatten wir, mein Chef Jürgen Klenke und ich, doch hier und da ganz angenehme Gespräche mit einigen Architekten, Bauträgern und Privatpersonen. Die letztendliche Fruchtbarkeit dieser Talks wird sich zeigen.

Natürlich habe ich wieder ein paar Vorträge ( 3 Stück ) im Rahmen der Kongressveranstaltung besucht und möchte einen kurzen Abriss der Themen geben.

Der erste Vortrag meines heutigen Tages wurde von Frau Maike Austermann – Frenz, von der Firma „kom.fort“ aus Bremen gehalten.
Das Thema „eingeschränkt barrierefrei“ – für eine neue Tonart in der strukturellen Wohnungsanpassung – wurde von Ihr nicht sonderlich frei vorgetragen und vermittelte dadurch nicht die Ernsthaftigkeit, welche dieses Thema verdient hätte. Der Kernpunkt war die Festlegung eines Qualitätsstandards in 2 Kategorien – „eingeschränkt barrierefrei“ und „umfassend barrierefrei“. Hierfür wurde eine Liste entwickelt, welche zur Überprüfung der Wohnungsstandards von Wohnungsbau- und Verwaltungsunternehmen benutzt werden kann. In der Liste wird auf Außenanlagen, Flurbereiche, Wohnungen allgemein, sowie Bäder etc. eingegangen. Broschüren und die Liste kann man bei der Firma „kom.fort – Beratung für barrierefreies Bauen und Wohnen“ anfordern oder unter folgendem Link downloaden kom-fort.de .

Im zweiten Vortrag des heutigen Tages ging es um die Wohnraumanpassung in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Hier wird zur Zeit eine Studie durch die Niedersächsische Fachstelle für Wohnraumberatung Hannover durchgeführt, welche das selbstständige Wohnen im Alter näher beleuchtet. Mitte 2009 soll das Ergebnis der Studie, in Form einer Broschüre, veröffentlicht werden. Darin wird sich eine zusammenfassende Aufstellung von Maßnahmen, Alternativen, Kosten und Förderprogrammen der einzelnen Bundesländer befinden. Ich finde eine interessante Arbeitsunterlage für alle die sich mit dem barrierefreien Bauen, Wohnen und Leben beschäftigen.

Ganz schwach begann ein Vortrag über die Wohnraumanpassung in Genossenschaftswohnungen. Projekte wurden Punkt für Punkt benannt und vorgestellt, Lösungsansätze im ersten Teil: Fehlanzeige. Zum Ende hin kam jedoch der Hit. Herr Walter Maier (Architekt) zeigte eine Möglichkeit auf, wie man das leidige Thema der Abwasserleitung für bodenebene Duschen im Altbestand lösen kann. Nicht etwa durch einen Durchbruch in die Zwischendecke des Untermieters, was ohnehin bei den geringen Raumhöhen in Genossenschaftswohnungen nicht zulässig ist, sondern durch Ableitung in eine Vorgeblendete und isolierte Außenfassade. Wer weitere Informationen zu diesem super Ansatz möchte, sollte mit Herrn Maier Kontakt aufnehmen. Hier findet man seine Kontaktdaten
www.maier-architekten-koeln.de .

Mein Fazit für den 2. Tag der b_free: Wieder gute Gespräche und wertvoller Erfahrungsaustausch am FSB – Stand, aber morgen darf es ruhig ein wenig mehr sein. Ich hoffe mein Wunsch kann barrierefrei in Erfüllung gehen.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Messe - b_free, Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor:

3. Demographie-Kongress „Best Age“ in Berlin

Sonntag, 31. August 2008 22:36

In der Zeit vom 2. bis 3. September 2008, findet in Berlin der 3. Demographie-Kongress „Best Age“ statt.
Der demographische Wandel, als eine der bedeutendsten Herausforderungen der Zukunft, ist in der Gesellschaft, der Politik, der Verwaltung und der Wirtschaft angekommen. Nun gilt es, die vielfältigen Überlegungen, Expertisen, Leitbilder und Strategien umzusetzen und Best Practice in Common Practice umzuwandeln – die Demographiepolitik wird konkret.
Die kongressbegleitende Fachmesse bietet die Gelegenheit, den rund 700 Kongressteilnehmern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft Produkte, Dienstleistungen, Initiativen, Projekte und Aktionen im Themenfeld „demographischer Wandel“ zu präsentieren. Außerdem gibt es in diesem Jahr erstmals eine Weiterbildungsbörse, passend zum Themenschwerpunkt des ersten Tages.

Weitere Informationen zur Messe und zur Weiterbildungsbörse finden Sie auf der Hompage:
www.best-age-conference.com

Die Themen für das Jahr 2008 sind:
Personalpolitik/-management
Der sich abzeichnende Fachkräftemangel und das rasant steigende Durchschnittsalter der Beschäftigten zwingt Unternehmen und Behörden zur Anpassung ihrer Personalpolitik. Nach dem regen Interesse 2007, baut der 3. Demographie-Kongress seine Kompetenz für “demographiefestes Personalmanagement” weiter aus:
• Human Ressource Management
• Vereinbarkeit von Beruf und Familie,
• Gesundheitsmanagement,
• Altersstrukturanalysen für Verwaltungen
• in diesem Jahr neu dabei: Weiterbildung im Öffentlichen Dienst

Stadt- und Regionalentwicklung
Städte und Landkreise müssen sich auf eine schrumpfende Bevölkerung einstellen und gleichzeitig altersgerechte Strukturen aufbauen:
• Umbau / Rückbau des Wohnungsbestands und der technischen Infrastrukturen,
• Innovative Konzepte und Lösungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen und privaten Versorgung,
• IT-Lösungen: E-Government, Mobile-Government,
• bürgerschaftliches Engagement und Daseinsvorsorge,
• Wohnen im Alter,
• kommunale Demographiekonzepte
• in diesem Jahr neu dabei: Zukunft der Gesundheitsversorgung

Der Demographie-Kongress “Best Age” der Behörden Spiegel-Gruppe ist das deutschlandweit größte Branchentreffen der Akteure im Politikfeld Demographischer Wandel. Er bringt Experten aus Staat, Wirtschaft und Wissenschaft zum Ideenaustausch, Kontaktaufbau und Entwicklung neuer Handlungsansätze zusammen.
Informationen und Text stammen von der Website www.best-age-conference.com!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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