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Altenpflege 2011 in Nürnberg

Mittwoch, 13. April 2011 8:12

Vom 12.04. – 14.04.2011 findet in Nürnberg die Leitmesse der Pflegewirtschaft statt. Alle 2 Jahre treffen hier Altenpfleger und Altenpflegerinen, Produzenten und Dienstleister, Betreiber und Verbände aufeinander. Präsentieren, Informieren und Disskutieren steht auf der Tagesordnung. Interessant, aber auch erschreckend, ist die Situation welche man beim immer größer werdenden Karriere-Center / Jobbörse (in der Messehalle 3) für Pflegeberufe vorfindet. Bei Interesse kann man die Messe für 14,- Euro Eintritt und 7,- Euro Parkgebühr noch bis zum Donnerstag in Nürnberg besuchen. Ich finde es lohnt sich!

Mehr Informationen über die Altenpflege 2011 … HIER !

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Barrierefreiheit, Pflege und Hilfsmittel, Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor:

Bundesfachverband barrierefreies Bauen, Wohnen, Leben nimmt Arbeit auf

Mittwoch, 29. Dezember 2010 13:32

Der Presseanzeiger/online meldete am 22.12.2010:

Kein anderes Thema bewegt die Menschen seit einigen Jahren so elementar wie gerade die demografische Entwicklung. Immer mehr Menschen gehören zu der am stärksten steigenden Bevölkerungsgruppe der Senioren.
Gewaltige Anpassungsprozesse im täglichen Leben werden notwendig sein, um den zukünftigen Ansprüchen einer alternden Gesellschaft gerecht zu werden.
Barrierefreiheit für Alle im wörtlichen und übertragenen Sinne ist in diesem Zusammenhang eine der wesentlichen Herausforderungen der Zukunft.
Zwar haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Initiativen entwickelt, die von unterschiedlichen Gruppierungen und Unternehmen ins Leben gerufen wurden und teilweise auf regionaler, zum Teil aber auch auf Bundesebene agieren (z.B. „Leben ohne Barrieren“).
Auch viele Herstellerbetriebe haben sich inzwischen auf den gigantischen Markt für barrierefreies Bauen und Wohnen mit der Entwicklung und Vermarktung von entsprechend geeigneten Produkten eingestellt. Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe bemühen sich mit zusätzlichen Qualifizierungen darum, den Anschluss an die Marktentwicklung nicht zu verpassen und viele Architekten und Planer beziehen Barrierefreiheit schon fast als Standard in ihre Projekte ein.
Auf Messen ist ein erfreulich starkes Ansteigen von Fachinformationen festzustellen und kaum ein Messeveranstalter kann es sich leisten, auf dieses wichtige Thema zu verzichten.
Die Fülle an Informationen und die ständig steigende, schon fast unübersichtliche Vielfalt an unterschiedlichen Angeboten in Bezug auf entsprechende Produkte und Leistungen zeigt aber auch eine teilweise Verunsicherung der Menschen, auf die es letztendlich ankommt.
Und auch in vielen Unternehmen, Organisationen und Institutionen wird nicht selten ohne feste Anlehnung an die tatsächliche Entwicklung gearbeitet. Oft wird „das Fahrrad immer wieder neu erfunden“.
„Leben ohne Barrieren“, L.o.B.-Deutschland hat bereits vor weit über einem Jahr mit dem Aufbau einer Organisation begonnen, die mit dem Ziel antreten wird, die Energie von vielen Einzelinitiativen zu bündeln und als starke Kraft zu repräsentieren.
Entstanden ist das Konzept für den jetzt aufgestellten Bundesfachverband für barrierefreies Bauen, Wohnen, Leben.
Als Gründungsmitglied des neuen Bundesfachverbandes richtet L.o.B.-Deutschland jetzt eine Einladung an alle kleinen und großen Unternehmen, an Organisationen und Institutionen, aber auch an kleine und große Interessengruppen und Einzelpersonen, die sich mit dem Thema barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben beschäftigen, sich aktiv oder als Fördermitglied in dieses spannende Projekt einzubinden.
Willkommen sind alle, die einerseits das Projekt finanziell unterstützen möchten, vor allem aber auch Teilnehmer, die ihr Know-how einbringen und sich mit bestimmten Aufgaben kreativ einbringen wollen.
Der Bundesfachverband barrierefreies Bauen, Wohnen, Leben versteht sich in erster Linie als fachspezifische übergreifende Interessengruppe zum Thema barrierefreies Bauen und Wohnen.
Daran orientiert sich auch die Verbandssatzung.
Hochkompetente Fachbereiche werden mit hervorragenden Experten besetzt sein, der Verband wird sich um eine breite Qualifizierung der Betriebe zu diesem wichtigen Zukunftsthema bemühen und Produkte, die sich besonders für eine barrierefreie Nutzung eignen, werden regelmäßig als solche ausgezeichnet.
Zahlreiche Einzelprojekte und Veranstaltungen bis hin zu sporadisch oder auch regelmäßig stattfindenden Kongressen und Leistungsschauen werden mit einer hochmotivierten Mannschaft konsequent umgesetzt.
Der Bundesfachverband barrierefreies Bauen, Wohnen, Leben wird nicht ein weiterer Verband neben zahllosen anderen, sondern ein schlagkräftiger Verbund von Teilnehmern, die etwas bewegen möchten.
Hinweis: Derzeit entsteht eine Internet-Präsenz mit allen wesentlichen, abrufbaren Informationen. Vorab können ab sofort Informationen, Anmeldung und Satzung angefordert werden unter: oder bis Januar 2011 unter

Quelle:  presseanzeiger.de/meldungen/industrie-handwerk

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Barrierefreiheit, Pflege und Hilfsmittel, Senioren - Allgemeines | Kommentare (1) | Autor:

Verbraucherschutz – Deutsche Seniorenliga e.V. gibt wertvolle Info`s

Freitag, 17. Dezember 2010 18:04

Rund 200 Euro geben die Deutschen jedes Jahr für Weihnachtsgeschenke aus. In keinem anderen Monat sitzt uns das Geld so locker in der Tasche wie im Dezember. Umso wichtiger ist es, beim Kauf von Bekleidung, Spielwaren, Computern, Schmuck oder Parfüm vorsichtig zu sein – bewahren Sie Quittungen auf und werfen Sie diese im Supermarkt nicht achtlos fort. Denn wenn Sie mit Karte gezahlt haben, sind Kontonummer und Bankleitzahl auf dem Kassenbon vermerkt. Wenn Sie Geschenke im Internet bestellen, sollten Sie nur bei seriösen Onlineshops kaufen, sorgsam mit der Weitergabe Ihrer Bankdaten sein und stets das Kleingedruckte lesen. So vermeiden Sie böse Überraschungen.

Schwarze Schafe gibt es überall: Aktuell warnen Verbraucherschützer vor Online-Adventskalendern, deren Betreiber die völlig überhöhten Kosten im Kleingedruckten verstecken oder mehr personenbezogene Daten abfragen als nötig, um die Betroffenen später mit Werbung zuzuschütten. Andere missbrauchen dieser Tage die Namen bekannter Unternehmen, um ältere Menschen auf Kaffeefahrten zu locken, bei denen sie extrem überteuerte Waren kaufen sollen.

Zu vielen Themen rund um den Verbraucherschutz haben die Deutsche Seniorenliga e.V. und das Bayerische Verbraucherschutzministerium die Broschüre „Gut zu wissen! Wertvolle Verbrauchertipps für Seniorinnen und Senioren“ herausgebracht. Diese können Sie kostenlos im Internet bestellen ( hier klicken ) oder bei der Deutschen Seniorenliga e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn.

Quelle: Deutsche Seniorenliga e.V.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Mobiltelefon / Handy … für Senioren

Mittwoch, 7. April 2010 16:43

Handys für Senioren? Diese sind nicht gerade leicht auszumachen. Sie müssen leicht bedienbar sein, sollten große Tasten haben, ein gut erkennbares Display besitzen und wenn möglich sollte eine Notruftaste am Mobiltelefon vorhanden sein. Kurz um, ein Senioren-Handy muss die altersbedingten Schwächen von Senioren berücksichtigen. Sehschwächen, Hörschwächen oder motorische Schwächen dürfen eine Bedienbarkeit des Mobiltelefones nicht unmöglich machen. Neuerdigs ist eine integrierte Notruftaste Standard und sogar eine GPS-Ortung des Handys möglich. Die GPS-Ortung kostet jedoch ein paar Euro im Monat. In einigen Handy-Shops sind längst diverse Modelle erhältlich, jedoch fehlten bis vor kurzen noch aussagefähige Testberichte. Die Stiftung Warentest hat nun einige der Senioren-Handys gestestet und bewertet. Die 3 Spitzenreiter des Testes sind … Platz1: DORO-PHON (Testnote 2 / 150,-€), Platz 2: EMPORIA LIFEPLUS (Testnote 2,6 / 149,-€), Platz 3: TELME E 1200 (Testnote 2,8 / 80,-€).

Mehr über Senioren-Handys und die weiteren Testergebnisse finden Sie HIER.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Vorsorgevollmachten – Achtung bei Banken!

Mittwoch, 7. April 2010 15:40

Achtung liebe Senioren und vor allem Angehörige. Bei Vorsorgevollmachten ist Vorsicht geboten, da fast alle Banken eine allgemeine, persönlich ausgestellte Vollmacht nicht oder nur selten akzeptieren. Die helfenden Angehörigen kommen so oft erst nach dem Ableben der zu pflegenden Person an deren Kontoinhalt. Das kann im schlimmsten Fall zum persönlichen Ruin der Pflegeperson führen. Wichtig ist also, dass kein Formular der Bank „Vorsorgevollmacht – Konto“ aus dem Internet ausgedruckt, ausgefüllt und unterschrieben wird … dies ist wie die handgeschriebene Vollmacht oft ungültig … denn sie gilt nur mit dem Bank – Dienstsiegel. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, geht rechtzeitig mit seinem Angehörigen zur Bank und unterschreibt ein dort gemeinsam ausgefülltes Formular … mit abschließenden Dienstsiegel.

Mehr zum Thema Vorsorgevollmacht lesen Sie HIER.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft

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Erben ohne Barrieren – Infos zum neuen Erbrecht

Samstag, 9. Januar 2010 17:06

Am 04.01.2010 wurde in der Sendung WISO das neue Erbrecht beleuchtet, welches seit dem 01.01.2010 in Kraft getreten ist. Es gibt einige Änderungen. Eine wichtige Änderung ist unter anderem die Anrechnung der Pflege des zu Beerbenden. Hier wird die geleistete Pflegezeit in Geld umgerechnet und, z.B. bei Geschwistern, das Erbe dementsprechend gerechter aufgeteilt. Bisherige unumgängliche Pflichtanteile können so erheblich gekürzt werden.

„Begründet die Pflege eines Menschen einen Anspruch, etwas zu erben? Kann man den Pflichtteil verweigern … “

Mehr erfahren Sie auf der WISO-Seite   HIER  !

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Teilnehmer gesucht

Dienstag, 30. Juni 2009 20:50

Das Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg , möchte hier bei pflege-nachbarschaft.de auf eine neue Studie, auf dem Internetportal GEROTEST, aufmerksam machen, für die noch Teilnehmer und Teilnehmerinnen gesucht werden. In der Studie Beziehungspflege geht es um Persönlichkeit, Gesundheit und Pflege.

Hier geht es zur Studie!    Hier geht es zum Infoblatt der Studie!

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Nicht mehr zeitgemäße Vorschriften behindern die Schaffung von barrierefreien Wohnraum – Diskussionsforum HIER

Donnerstag, 25. Juni 2009 12:19

Am gestrigen Tag hatte Herr Lang und ich die Ehre, vor dem Fachausschuss Technik des vbw – Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., über die Barrierefreiheit in Mietwohnungen zu referieren. (Vortrag von Sven Heilmann – vortrag_vbw_loerrach_090624.pdf)

 vortrag-loerrach_06-2009_01.JPG   vortrag-loerrach_06-2009_02.JPG

In den letzten Monaten haben wir uns oft gefragt, warum sich in der Immobilienwirtschaft so wenig im Bezug auf barrierefreien bzw. barrierearmen Wohnraum tut. Fördermöglichkeiten gibt es einige, warum werden Diese nicht genutzt. Liegt es an den Barrieren in den Köpfen der zuständigen Personen in den Wohnungsbaugesellschaften? Die Antwort auf diese Frage wurde uns in einer angeregten Diskussion gegeben. Es ist scheinbar trauriger, tatsächlicher Sachstand, dass die veralteten DIN – Normen ein Grund für diese verfahrene Situation sind. Die Wohnungsbaugesellschaften bekommen nur Fördermittel aus den Kassen des Staates und der jeweiligen Bundesländer, wenn sie sich 100 Prozent an die einschlägigen DIN – Normen (hier DIN 18024 und 18025 … ) und die jeweiligen Landesbauordnungen halten. Das diese Vorschriften schon Jahre veraltet und nicht mehr „up to date“ sind, dass sagte uns nach Rückfrage bisher jeder, der tagtäglich mit Ihnen arbeitet. Um Fördermittel zu bekommen, muss also viel Geld in die Hand genommen werden, für geforderte Maßnahmen und festgelegte Hilfsmittel, welche teilweise absolut unnötig im Wohnungs(Um-)bau sind. So urteilen u. a. auch betroffene Gehandicapte über die veralteten aber geforderten Bau- oder Umbau – Maßnahmen. Die Folge ist ein eher zurückhaltender Standpunkt der Immobilienbranche. Diese Zurückhaltung ist tragisch, werden doch ca. 14 – 18 Mal so viele barrierearme Wohnungen, wie bereits in Deutschland vorhanden, benötigt. Diese Anzahl der benötigten Wohnungen kann im Grunde nur durch eine hohe Anzahl an Sanierungen im Bestand erreicht werden.

Wir mussten also erkennen, dass momentan eine sehr verfahrene Situation vorherrscht, welche es dringend zu lösen gilt. So haben wir uns entschlossen hier in diesem Blog eine Diskussionsplattform einzurichten, um einen deutschlandweiten Erfahrungsaustausch möglich machen zu können. Das Ziel sollte unserer Meinung sein, die Förderfähigkeit von barrierearmen Bestands-Wohnung durch Mittel von Bund und Ländern zu erreichen, um den akuten Mangel an Wohnungen für Gehandicapte und Senioren aktiv zu begegnen. Es wäre eine WIN – WIN – Situation, für die Wohnungsbaugesellschaften und die jetzigen und zukünftigen Mieter dieser Gesellschaften.

Interessanter Zeitungsartikel zu diesem Thema:  wohnen-im-alter-luxusgut_bericht-aus-nn.pdf

Kommentar abgeben erwünscht!  Bitte einfach auf den Button „Kommentar“ unter dem Bericht  klicken.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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pflege-nachbarschaft.de startet beim FunRun Süd-West in Nürnberg

Montag, 8. Juni 2009 19:58

Nach wochenlangen Vorbereitungen ist es am 17.06.2009 soweit, Andy und ich starten als Läufer beim FunRun in Nürnberg ( Südwestpark ). Letztes Jahr hatten wir den Entschluss gefasst und unser Vorhaben über den langen Winter fasst vergessen. Zu viel hatten wir uns mit pflege-nachbarschaft.de, der Barrierefreiheit, Senioren und Pflege etc. beschäftigt und darüber das Lauftraining vergessen. Seit ein paar Wochen trainieren wir nun fleißig und sind, so denken wir, fit für den Lauf über 11km.

Wer mitlaufen will kann sich noch kurzfristig anmelden über die Seite des Südwestpark oder die FunRun-Seite . Anmeldeformular HIER ! … Wir freuen uns auf einen tollen Lauf … man sieht sich!

Sven Heilmann & Andy Brandl / pflege-nachbarschaft.de

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Neue Pflegereform rückt näher

Mittwoch, 27. Mai 2009 18:11

Am Montag verkündete Ulla Schmidt das die neue Pflegereform immer näher rückt. Einige Hürden wären bereits genommen und es spricht alles für eine Reform in 2010. Sie beinhaltet eine bessere Hilfe für Pflegebedürftige, was zum Beispiel im Fall von an Altersdemenz erkrankten Mitmenschen schon lange überfällig ist. Die bislang drei Pflegestufen sollen künftig auf fünf erweitert werden. Über die anfallenden Mehrkosten wurde noch nichts genaues bekannt. Ich meine jedoch, dass in diesem fall nicht unbedingt nur über die Mehrkosten gesprochen werden sollte. Wir alle sollten, nein müssen, uns endlich der demografischen Entwicklung in Deutschland stellen und gemeinsam etwas für die hilfebedürftigen Senioren bewegen. Denn, so glaube ich, jeder von uns möchte gern würdevoll altern, … ob Demenzkrank oder nicht.

 Mehr Infos über die anstehende Pflegereform HIER

 Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: