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Neue Pflegereform rückt näher

Mittwoch, 27. Mai 2009 18:11

Am Montag verkündete Ulla Schmidt das die neue Pflegereform immer näher rückt. Einige Hürden wären bereits genommen und es spricht alles für eine Reform in 2010. Sie beinhaltet eine bessere Hilfe für Pflegebedürftige, was zum Beispiel im Fall von an Altersdemenz erkrankten Mitmenschen schon lange überfällig ist. Die bislang drei Pflegestufen sollen künftig auf fünf erweitert werden. Über die anfallenden Mehrkosten wurde noch nichts genaues bekannt. Ich meine jedoch, dass in diesem fall nicht unbedingt nur über die Mehrkosten gesprochen werden sollte. Wir alle sollten, nein müssen, uns endlich der demografischen Entwicklung in Deutschland stellen und gemeinsam etwas für die hilfebedürftigen Senioren bewegen. Denn, so glaube ich, jeder von uns möchte gern würdevoll altern, … ob Demenzkrank oder nicht.

 Mehr Infos über die anstehende Pflegereform HIER

 Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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So genannte „Seniorenpaten“ sind immer häufiger im Gespräch

Mittwoch, 27. Mai 2009 17:51

Seit einiger Zeit taucht neben den bekannten Wörtern und Wortverbindungen wie best ager, 65plus, Barrierefreiheit, Pflege usw. ein Wort auf, welches mein Interesse geweckt hat „Der Seniorenpate“. Ältere Menschen deren Mobilität eingeschränkt ist und welche allein leben sind oft einsam. Abhilfe schaffen Seniorenpaten, die sich um die älteren, einsamen Menschen um uns herum kümmern. Ein interessantes Unternehmen, welches seit kurzem auch in Nürnberg praktiziert wird. Das Zentrum Aktiver Bürger hat hier ein lobenswertes Konzept erstellt.

Was sagen Sie dazu? Ihre Meinung würde uns interessieren!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Verfünffachung der Zahl der Pflegeplätze und die Forderung nach kleineren Senioren – Heimen

Montag, 30. März 2009 16:35

Was bringt die Zukunft in der Pflegebranche … „Die Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen für Senioren in Deutschland könnte sich nach einer Studie von Deutsche Bank Research bis zum Jahr 2050 verfünffachen. In absoluten Zahlen würde das einen Anstieg von jetzt 700.000 auf dann maximal 3,5 Mio. Plätze bedeuten. Bei anderen unterstellten Szenarien würden Mitte des Jahrhunderts zwischen 1,4 Mio. und 3 Mio. Plätze gebraucht. Die Variante 1,4 Mio. wird von den Autoren der Studie jedoch als am wenigsten wahrscheinlich bezeichnet. In die Berechnungen sind nicht nur die absehbaren Veränderungen in der Altersstruktur eingeflossen, sondern auch Aspekte wie eine erhöhte Beschäftigungsquote bei Männern und vor allem Frauen sowie die Vermutung, dass 2050 erheblich weniger Personen der Altersgruppe 60+ mit anderen Menschen zusammenleben. Die Studie, in der es um die Zukunft der Pflegeversicherung geht, regt an, deutlich kleinere und dezentraler liegende Pflegeheime als bisher zu bauen. So bedeuteten wohnortnahe Häuser mit höchstens 20 Plätzen mehr Möglichkeiten für Angehörige, sich um Pflegebedürftige zu kümmern. Das könne die absehbare Kostenexplosion im Pflegesektor dämpfen. “ … so eine Kurzmeldung der Immobilien-Zeitung  am 30.03.09.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Altenpflege + ProPflege die Fachmesse der Branche in Nürnberg

Montag, 23. März 2009 14:56

Eine Messe jagt die andere … und nun ist es schon wieder einmal so weit, vom 24.03.09 – 26.03.09 trifft sich das Fachpublikum im Bereich Pflege und Betreuung von Senioren und Gehandicapten in Nürnberg zur Altenpflege + ProPflege. Viele Themen rund um die Betreuung und Pflege werden angesprochen, und Lösungen präsentiert werden. Auch das barrierefreie Bauen wird bei dieser Fachmesse wie immer nicht zu kurz kommen, ist es doch ein wesentlicher Bestandteil in der Pflege und Betreuung von alten und gehandicapten Menschen.

Wer gerade im Badbereich weg vom allgegenwärtigen, barrierefreien Klinik – Charakter möchte, der findet zum Beispiel am Stand von FSB (Franz Schneider Brakel GmbH) genau das Richtige für sich und seine Betreuungs- oder Pflegeimmobilie. Mit dem „ErgoSystem“ zeigt FSB eine ganz andere Art eines funktionalen Haltegriff – Systems … oval / diagonal / Edelstahl … heißen unter anderem die Zauberwörter. Man sollte sich selbst davon überzeugen … in Halle 1 / Stand 248.

Mehr über die Altenpflege + ProPflege finden Sie HIER.

 Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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100% Barrierefreiheit im Hotel und auf der Außenanlage

Freitag, 27. Februar 2009 23:37

Man glaub es kaum, aber es gibt sie wirklich. Sie sind selten, sie machen kaum Werbung, sie werden bekannt durch Mundpropaganda und nun auch über unseren Blog „pflege-nachbarschaft.de“. Die Rede ist von 100%ig barrierefreien Hotelanlagen. Außen wie innen weisen Sie Barrierefreiheit auf. Dabei wirken der Empfang, die Lobby, die Flure, die Zimmer und die Bäder nicht steril und eintönig, sondern angenehm, einladen, ja sogar designorientiert. Doch das ist nicht alles. Betrachtet man zum Beispiel die Hotelzimmer kann man feststellen, dass hier ein hohes Maß an Funktionalität vorhanden ist. Im Hotel am Kurpark, in Bad Herrenalb, gibt es neben normalen Zimmern auch Suiten (Murgtal+Dobeltal) in denen auch an Platz für die mitreisende Pflegeperson (en) gedacht wurde. Hier hat der Planer und Berater ganze Arbeit geleistet. 2 Hotels die wir unbedingt vorstellen mussten, Hotels in denen sich Menschen mit Behinderungen, aber auch Senioren rundherum wohlfühlen können … immer auf Augenhöhe, ohne Benachteiligung. Wer mehr über die beiden barrierefreien Hotels erfahren möchte, welche uns freundlicherweise Leser unseres Blogs und unserer Berichte benannt haben, der sollte sich die folgenden Links anschauen:

Hotel am Kurpark in Bad Herrenalb (hier klicken)

Hotel – Haus Windschur in St. Peter-Ording (hier klicken)

… oder uns kontaktieren. (Kontaktformular)

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Lastminute-Angebote von Nix-wie-weg.de

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Pflegenotstand in Deutschland

Montag, 16. Februar 2009 0:04

Pflegenotstand, dies war das Thema der heutigen Anne Will – Diskussionsrunde im ARD. Viel Wahres aber auch viel Dummschwätzerei musste ich mir im Verlauf der Sendung anhören. Die Wahren Beiträge kamen von Pflegepersonen und Pflegekräften, das dumme Geschwätz mal wieder von den Politikern. Vollkommene Realitätsfremde zog sich durch deren wortgewandten Beiträge zum Thema Pflege, Barrierefreiheit und Pflegenotstand.

Im Anne Will – Blog wurde und wird heiß diskutiert. Wer gern mitblogen oder sich nur informieren möchte kann dies HIER tun. Es lohnt sich, da sehr viel Kommentare von Fachkräften aus der Pflege und betroffenen Pflegepersonen geschrieben wurden und werden.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Pflegetelefon – neue Bundesländer ziehen nach – ein gutes Beispiel

Freitag, 23. Januar 2009 18:04

Nicht nur in den alten Bundesländern macht man sich Gedanken über Pflege, Betreuung und Barrierefreiheit. Die neuen Bundesländer ziehen nach. Zwar nicht mit vereinten Kräften, aber regional ist schon einiges entstanden. Das tut auch Not, wenn man bedenkt wie die Lage sich in den letzten Jahren verschärft hat. Immer mehr junge Menschen ziehen in Metropolen wie Leipzig, Dresden, Berlin oder gar in Großstädte der alten Bundesländer. So gibt es Regionen, in denen über 50% der Bevölkerung weit über 60 Jahre alt ist. Traumsituation für ambulante Pflegedienste, Altenheime und Seniorenheime könnte man jetzt denken. Doch weit gefehlt, es entwickelt sich durch mangelndes Pflegepersonal zu einem Alptraum. Pflegeberufe sind zum einen nicht für jeden attraktiv, zum anderen ist der Nachwuchs ja weg. So überträgt sich das Dilemma auch auf die Pflegesuchenden und deren Angehörige – nah oder fern … denn Pflege wirft viele Fragen auf.

Am Beispiel der Kleinstadt Altenburg in Thüringen möchte ich auf eine positive Entwicklung, im kleinen Rahmen – regional, aufmerksam machen. Zu allen Fragen rund um die Pflege und Betreuung berät seit dem 1.Dezember 2008 das DRK im Landkreis Altenburg. Unter deren Servicenummer 0180 / 3650180 beraten kompetente Mitarbeiterinnen rund um die Uhr, an jedem Tag in der Woche. Das neue Beratungszentrum versteht sich aber nicht nur als Ansprechpartner für die pflegetechnische Erstberatung. Es hilft auch bei allen Fragen, die bei der Pflege und Betreuung auftreten, z.B. wenn ein Hilfsmittel benötigt wird (Barrierefreiheit), wenn die Pflege die Kräfte der Angehörigen übersteigt oder wenn eine Pflege im Heim unumgänglich ist. Auch zum Pflegeweiterentwicklungsgesetz werde Fragen kompetent und freundlich beantwortet. Im Landkreis Altenburg kommen auf 1000 Einwohner rund 34 Pflegebedürftige, ca. 2/3 davon werden zu Hause, das andere 1/3 in Pflegeheimen betreut. Diese Zahlen werden 2010 schon restlos überholt und weitaus dramatischer sein. Darum kann ich den Schritt zu einem Pflegetelefon nur bekräftigen. Super Altenburg!

Im Nachbarkreis wurde vor kurzem ,entgegen aller Meinungen, eine DRK – Dienstelle geschlossen. Wer so kurzsichtig ist der gehört eigentlich bitter bestraft, aber die Strafe bekommen hier leider die Menschen ab, welche normalerweise Hilfe benötigen. Sparmaßnahmen dieser Art sind absolut unangebracht und dumm. Denn dumm ist, wer den Lauf der Zeit nicht erkennt. Hier ist dies offensichtlich der Fall.

Da kann man nur hoffen, dass sich viele Gemeinden und Landkreise zu einer positiven Entwicklung in Sachen allgemeine, öffentliche Barrierefreiheit und Hilfestellungen bei der Betreuung von Angehörigen entscheiden.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Barrierefreiheit ist nur eines von 5 Themen

Montag, 29. Dezember 2008 13:37

Ab dem Januar 2009 werden wir unsere Seite pflege-nachbarschaft.de ein wenig modifizieren und neu ordnen. Zu den bereits bekannten und bewährten Themen über Barrierefreiheit, Pflege und Betreuung werden Weitere hinzukommen. Wir denken hier zum Beispiel an die Themen Sicherheit, Nachbarschaftshilfe und Seniorennetzwerke.

Sollte jemand noch Vorschläge abgeben wollen, dann kann dies bis zum 09.01.09 erfolgen. Hierzu bitten wir unser barrierefreies Kontaktformular zu benutzen.

 Bis dahin wünschen wir allen unseren Lesern einen Guten Rutsch ins Jahr 2009.

Andy Brandl & Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Barrierefreiheit, Projekt - News, Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor:

Seniorenurlaub im Allgäu – individuell geplant und begleitet

Mittwoch, 26. November 2008 23:14

Kennen Sie Ute Wehr? Frau Wehr ist Diplom-Sozialpädagogin und war mehrere Jahre in der sozialen Betreuung in verschiedenen Seniorenhäusern tätig. Vor kurzem entwickelte Sie aus Ihren Erfahrungen mit dessen Bewohnern, eine besondere Form des Urlaubs für Senioren.
Ihre Angebote sind geschaffen für Alleinreisende, kleinere Reisegruppen und für Senioren aus Betreuungs- Einrichtungen. Das Besondere an Ihrem Seniorenurlaubs – Konzept ist die gemeinsame Planung mit den Reiseteilnehmern und/oder deren Angehörigen. Mit der gemeinsamen Planung beginnt jedes Urlaubs – Vorhaben, um einen auf die jeweilige Person (oder Personen) abgestimmten Urlaub zu ermöglichen. Wichtig … ausschlaggebend sind die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Wünsche der Reisenden. Zu berücksichtigen sind vor allem die Bereiche Transfer, Unterkunft, Ausflugsmöglichkeiten, Tagesablauf, Hilfsangebote und bei Bedarf auch Pflegemöglichkeiten während des Urlaubs, sagt Frau Wehr.
Interessant und ich denke einzigartig ist das Angebot der täglichen Begleitung bei den Ausflügen und die Zusicherung immer als Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen. Durch die Unternehmung von Ute Wehr haben Senioren, welche alleinstehend und/oder hilfs- und pflegebedürftig sind, die außergewöhnliche Möglichkeit Ihren ganz auf Sie abgestimmten Urlaub im Allgäu zu verleben, vollständig für Sie geplant und vor Ort begleitet.
Mehr über die Möglichkeiten eines Seniorenurlaub im Allgäu erfahren Sie hier:
Zur Internetseite seniorenurlaub-im-allgaeu.de

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Lastminute-Angebote von Nix-wie-weg.de

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Jeder zweite Deutsche wird ein Pflegefall!

Montag, 17. November 2008 19:46

Erschreckend! Nach dem Pflegereport der Gmünder Ersatzkasse sind im Alter mehr Menschen pflegebedürftig als bisher vielfach angenommen wurde. Der Report beschreibt das im vergangenen Jahr rund jeder zweite Verstorbene in den Wochen und Monaten vor seinem Tod auf intensive Pflege angewiesen war. Dies berichtete heute der Radiosender B5.

Den Bericht vom Radiosender B5, hören Sie hier: Radiobericht starten!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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