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GASTBEITRAG: Studium und akademische Weiterbildung in der Pflege

Mittwoch, 13. April 2011 7:52

Während sich die Inhalte auf diesem Blog normalerweise um die Themen Nachbarschaft, Pflege, Pflegepersonen, Barrierefreiheit und Handicaps drehen, erweitern wir heute mit einem Gastbeitrag einmal das Themenspektrum und gehen auf die Möglichkeiten des Studiums und der berufsbegleitenden Weiterbildung im Bereich Pflegewissenschaften/ Pflegemanagement ein. Denn eine bedeutende Voraussetzung für die optimale Versorgung im Alter sind vor allem gut ausgebildete Pfleger und Pflegerinnen sowie eine effiziente Verwaltung in der Pflege.

Welche Möglichkeiten der akademischen Weiterbildung gibt es?

Zunächst einmal ist zu unterscheiden, ob man ein Vollzeit- oder ein berufsbegleitendes Studium absolvieren möchte bzw. kann. Ein Vollzeitstudium eignet sich vor allem für junge Menschen, die nach dem Schulabschluss oder einer Ausbildung ein Erststudium beginnen. Bei einem Vollzeitstudium ist man hauptberuflich „Student/in“ und darf nebenbei maximal 20 Stunden pro Woche einer Beschäftigung nachgehen.

Ein berufsbegleitendes Studium ist hingegen für diejenigen interessant, die schon längere Zeit in einem Pflegeberuf arbeiten und ihren Job nicht aufgeben möchten bzw. auf den Gehaltseingang verzichten können. Bei den berufsbegleitenden Studienoptionen wiederum ist zwischen einem Abendstudium (in der Regel 1-2 Tage abends in der Woche und ein ganzer Tag Vorlesung am Wochenende) und einem Fernstudium (flexiblere Zeiteinteilung, da Materialien zu Hause im Selbststudium gelernt werden müssen) zu unterscheiden. Beide Optionen bieten aber die Möglichkeit, dem eigenen Beruf weiterhin nachzugehen und dennoch nebenher eine akademische Weiterbildung zu absolvieren und sich so für neue Positionen und Aufgaben zu qualifizieren.

Warum ist eine akademische Weiterbildung sinnvoll?

Kaum eine Branche in Deutschland ist solch einem Wandel ausgesetzt wie das Gesundheitswesen. Neue gesetzliche und gesellschaftliche Regelungen erfordern von nahezu allen Unternehmen ein Umdenken und eine neue Ausrichtung. Um die vielfältigen Herausforderungen anzugehen, werden dringend qualifiziert ausgebildete Arbeitnehmer benötigt. Bis zum Jahr 2020, so eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey, könnten rund 1 Million neue Jobs entstehen. Dabei sind vor allem Arbeitnehmer begehrt, die betriebswirtschaftliches Know-how in Verbindung mit Kenntnissen der Pflege mitbringen. Wer sich durch ein Studium akademisch in diesem Bereich qualifiziert, hat sehr gute Job- und Zukunftsaussichten.

Wo kann man sich über die Studienmöglichkeiten informieren?

Im Bereich Pflege gibt es dutzende Studienangebote an dutzenden Hochschulen. Von Studiengängen wie Pflegewissenschaften oder Pflegemanagement bis hin zu Gesundheitsökonomie kommen viele Angebote für eine zielgerichtete akademische Weiterbildung in Betracht. Eine gute Anlaufstelle, um sich unabhängig und ausführlich zu informieren, ist der Studienführer „Gesundheitsmanagement studieren“. Unter gesundheitsmanagement-studieren.de gibt es eine Datenbank mit Auflistung aller Hochschulen, die ein passendes Studium im Bereich Pflege anbieten.

Wer ein berufsbegleitendes Pflegestudium sucht, ist auch auf dem Portal Studieren-Berufsbegleitend.de gut aufgehoben. Hier gibt es ebenfalls eine Datenbank, in der man entweder die Abendstudiengänge in seiner Nähe anhand von Postleitzahlen-Gebieten eingrenzen kann oder die Fernstudiengänge im Bereich Pflege und Gesundheit findet.

Dieser Gastbeitrag wurde von Herrn Milan Klesper zur Verfügung gestelt.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Opfer des Spar-Wahns im deutschen Gesundheitssystem

Samstag, 22. August 2009 17:21

Unglaublich, wie Kassen und Ärzte an den Patienten sparen – und zur gleichen Zeit Milliardensummen zum Fenster rauswerfen. Eine Tatsache die uns alle zunehmend einholt. Jeder 2. Patient ist seiner Meinung nach schon einmal hier oder da Opfer des „Spar-Wahns“ geworden. Bewegen wir uns schneller als gedacht auf eine medizinische 2-Klassen-Versorgung zu? Ulla Schmidt, die selbst nicht viel vom sparen unserer Steuergelder hält, sagt, wie sollte es ander sein, NEIN. Hier muss sich wohl jeder selbt seine Gedanken machen und sich sein eigenes Bild erstellen. Mehr zur Unterstützung des eigenen Bildes und allgemein, kann man in einem Bericht der Wirtschaftswoche zum Thema Gesundheit nachlesen. HIER gehts zum Bericht!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Patienten können sich gegen den Sparwahn der Krankenkassen (und Ärzte) wehren

Samstag, 22. August 2009 17:08

„Wer ewig auf einen Arzttermin warten muss oder ein bestimmtes Medikament nicht bekommt, kann sich erfolgreich wehren. Zahlreiche Stellen bieten Hilfe … “  Mehr kann man in einem Bericht der Wirtschaftswoche erfahren. Zum ganzen Bericht gelangt man HIER !

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Pflege – Stress? Pflegekassen bieten Lösung!

Montag, 20. Juli 2009 21:59

Vor kurzem laß ich, dass über 2 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig sind. Fast die Hälfte von ihnen wird ausschließlich von den eigenen Angehörigen zu Hause versorgt. Diese Pflege bestimmt oft deren ganzes Leben und ist unter den Pflegenden der Stressfaktor Nummer EINS. Viele Angehörige geraten bei der Pflege, welche extrem anstrengend sein kann und sehr oft auch ist, an ihre Grenzen und sind schier überfordert. So wird oft die eigene Gesundheit sträflich vernachlässigt. Viele berichten von Problemen mit dem Magen oder Darm, sowie Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Schlaflosigkeit. Ohne Pausen von der Pflege, da sind sich seit einiger zeit auch die Pflegekassen einig, ist diese große Aufgabe kaum zu bewältigen. Freiräume schaffen ist das Zauberwort. Aber wie? Was viele nicht wissen, auch ein Pflegender darf sich eine Auszeit nehmen, ob für Sport, Urlaub oder nur für einen Abend mit Freunden. Dafür kann eine sogenannte Ersatzpflege in Anspruch genommen werden. Diese ist für bis zu 28 Tage im Jahr möglich. Darüber hinaus ist bei der Pflegeversicherung ausdrücklich vorgesehen, das Pflegegeld für Angehörige mit der Hilfe eines Pflegedienstes zu kombinieren. Alternativ ist eine Tages- oder Nachtpflege möglich – etwa wenn die Angehörigen arbeiten müssen oder wenn die Pflege über Nacht in professionelle Hände gelegt werden soll.

Also, wer sich hier und da eine Auszeit nehmen möchte, der sollte mit der jeweiligen Pflegekasse sprechen. Hier ist u.a. der Medizinische Dienst (MDK) ein guter Ansprechpartner.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Teilnehmer gesucht

Dienstag, 30. Juni 2009 20:50

Das Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg , möchte hier bei pflege-nachbarschaft.de auf eine neue Studie, auf dem Internetportal GEROTEST, aufmerksam machen, für die noch Teilnehmer und Teilnehmerinnen gesucht werden. In der Studie Beziehungspflege geht es um Persönlichkeit, Gesundheit und Pflege.

Hier geht es zur Studie!    Hier geht es zum Infoblatt der Studie!

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