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25.09.2008 „b_free“ – Tagebuch 2008 / der 2. Tag

Donnerstag, 25. September 2008 23:48

Haben Sie sich schon einmal gefragt was besser ist … (Max, was meinst du? 😉
Eine überschaubare Menge an Messebesuchern, mit denen man ausgedehnte und tiefgründige Gespräche führen kann? oder… Massen von Messebesuchern, welche nur oberflächlich abgehandelt werden können und wo so gut wie kein ordentliches Beratungsgespräch zu Stande kommt? Ich erwarte eigentlich keine Antwort, da ich am heutigen 2. Tag der b_free auch keine für mich gefunden habe. Was ich damit sagen möchte liegt auf der Hand, eigentlich könnte es ruhig ein wenig mehr sein. Kurz ich war hin und her gerissen.

Die Kongressteilnehmer, die gestern von mir am FSB Stand über unser ErgoSystem für barrierefreie Bäder informiert wurden, kamen heute natürlich kein zweites Mal zu ausgedehnten Gesprächen vorbei, logisch. Dafür war heute für mein Befinden der Tages–Besucher-Anteil höher und so hatten wir, mein Chef Jürgen Klenke und ich, doch hier und da ganz angenehme Gespräche mit einigen Architekten, Bauträgern und Privatpersonen. Die letztendliche Fruchtbarkeit dieser Talks wird sich zeigen.

Natürlich habe ich wieder ein paar Vorträge ( 3 Stück ) im Rahmen der Kongressveranstaltung besucht und möchte einen kurzen Abriss der Themen geben.

Der erste Vortrag meines heutigen Tages wurde von Frau Maike Austermann – Frenz, von der Firma „kom.fort“ aus Bremen gehalten.
Das Thema „eingeschränkt barrierefrei“ – für eine neue Tonart in der strukturellen Wohnungsanpassung – wurde von Ihr nicht sonderlich frei vorgetragen und vermittelte dadurch nicht die Ernsthaftigkeit, welche dieses Thema verdient hätte. Der Kernpunkt war die Festlegung eines Qualitätsstandards in 2 Kategorien – „eingeschränkt barrierefrei“ und „umfassend barrierefrei“. Hierfür wurde eine Liste entwickelt, welche zur Überprüfung der Wohnungsstandards von Wohnungsbau- und Verwaltungsunternehmen benutzt werden kann. In der Liste wird auf Außenanlagen, Flurbereiche, Wohnungen allgemein, sowie Bäder etc. eingegangen. Broschüren und die Liste kann man bei der Firma „kom.fort – Beratung für barrierefreies Bauen und Wohnen“ anfordern oder unter folgendem Link downloaden kom-fort.de .

Im zweiten Vortrag des heutigen Tages ging es um die Wohnraumanpassung in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Hier wird zur Zeit eine Studie durch die Niedersächsische Fachstelle für Wohnraumberatung Hannover durchgeführt, welche das selbstständige Wohnen im Alter näher beleuchtet. Mitte 2009 soll das Ergebnis der Studie, in Form einer Broschüre, veröffentlicht werden. Darin wird sich eine zusammenfassende Aufstellung von Maßnahmen, Alternativen, Kosten und Förderprogrammen der einzelnen Bundesländer befinden. Ich finde eine interessante Arbeitsunterlage für alle die sich mit dem barrierefreien Bauen, Wohnen und Leben beschäftigen.

Ganz schwach begann ein Vortrag über die Wohnraumanpassung in Genossenschaftswohnungen. Projekte wurden Punkt für Punkt benannt und vorgestellt, Lösungsansätze im ersten Teil: Fehlanzeige. Zum Ende hin kam jedoch der Hit. Herr Walter Maier (Architekt) zeigte eine Möglichkeit auf, wie man das leidige Thema der Abwasserleitung für bodenebene Duschen im Altbestand lösen kann. Nicht etwa durch einen Durchbruch in die Zwischendecke des Untermieters, was ohnehin bei den geringen Raumhöhen in Genossenschaftswohnungen nicht zulässig ist, sondern durch Ableitung in eine Vorgeblendete und isolierte Außenfassade. Wer weitere Informationen zu diesem super Ansatz möchte, sollte mit Herrn Maier Kontakt aufnehmen. Hier findet man seine Kontaktdaten
www.maier-architekten-koeln.de .

Mein Fazit für den 2. Tag der b_free: Wieder gute Gespräche und wertvoller Erfahrungsaustausch am FSB – Stand, aber morgen darf es ruhig ein wenig mehr sein. Ich hoffe mein Wunsch kann barrierefrei in Erfüllung gehen.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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24.09.2008 „b_free“ – Tagebuch 2008 / der 1. Tag

Mittwoch, 24. September 2008 23:24

Heute war der 1. offizielle Tag der b_free in Augsburg. Das Besucher–Klientel setzt sich aus Fachleuten der Bau- und Wohnungswirtschaft, der Immobilienwirtschaft sowie Bauherren, Architekten und TGA – Planern zusammen. Eigentlich ähnlich wie es in den Ankündigungen der b_free aufgeführt wurde. Es waren jedoch auch sehr viele Privat – Personen anwesend, mit denen ich erst am Freitag oder Samstag gerechnet hatte.

An unserem Gemeinschaftsstand mit der LOB machte sich reges Treiben breit, unser FSB ErgoSystem – oval – diagonal kam bisher super bei den Besuchern an.

Insgesamt konnte ich heute, neben der Eröffnungsveranstaltung, und zwischen zahlreichen interessanten Gesprächen, 2 Vorträge des Kongresses besuchen. Ich hatte mir zwar mehr vorgenommen, kam aber durch das Rege Interesse an unseren FSB Sanitärprodukten nicht dazu. Ist ja auch nicht schlimm!

Hier ein kurzer Abriss der besuchten Vorträge, sowie deren Inhalt:

Als Erstes ein paar Worte zur Eröffnung…

Die Eröffnung fand in der Form einer Podiumsdiskussion statt, der die Staatsministerin des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Frau Christa Stewens, Frau Ulrike Mascher vom VDK Bayern, sowie weitere hochkarätige Gäste beiwohnten. Vorab gab es ein sehr eindringliches Interview mit der 7-fachen Paralympics – Siegerin im Biathlon Frau Verena Bentele. Alles baute strukturiert darauf auf, dass es an der Zeit ist mehr für Barrierefreiheit, in allen Bereichen des Lebens, zu tun. Das hier auch der Staat noch viel mehr unterstützen und fordern muss, dessen waren sich alle sicher und Frau Stewens stellte hier auch noch weitere Unterstützung in Aussicht.

Die abgehaltenen Vorträge waren sehr speziell gestaltet und für Laien nur schwer verständlich, was nicht schlimm war, waren doch sehr viele Fachverständige anwesend. Es ging auf jeden Fall gleich richtig zur Sache. Mein erstes besuchtes Vortragsthema war „Gefühlte Sicherheit“.
Den Vortrag hielt Frau Sabine Mahl, Innenarchitektin aus Nürnberg.

Zentrales Thema war die Steigerung der Qualität von barrierefreien Serviceimmobilien für Betreiber und Nutzer, durch das Potential ganzheitlicher Lebenszykluskonzepte im Bereich Kommunikation, Orientierung und Information.
Lösungsansätze für die Innenarchitektur und das Facility Management wurden umfangreich durch Sie benannt.
Mein Fazit für den Vortrag: Kein Thema für alle, aber ganz tolle Lösungsansätze.

Das zweites Vortragsthema, „Das barrierefreie Bad“ war da schon eher etwas für jeden.
Den Vortrag hielt Frau Margit Schwan, Innenarchitektin aus Coburg.

Themen wie „barrierefrei“ – ein neues Image, Ambiente und Luxus pur, Touchscreen- und Sensorentechnik, Wellness und Erlebnis für jeden – durchzogen Ihren Vortrag Lösungsansätze wurden sehr praktisch dargelegt und unter anderem mit den Worten „Weniger ist oft mehr!“ untermalt. Das freute mich besonders!

Mein Fazit für den Vortrag: Eine sehr gute Gesamtbetrachtung von Farbe, Licht, Ausstattung und Funktionalität.

Ein dritter Vortrag ist aber noch unbedingt zu erwähnen. Herwig Danzer von www.die-moebelmacher.de hatte die schwere Aufgabe sein entwickeltes, barrierefreies Hotelzimmer um 16.30 Uhr im Forum zu präsentieren. Ich fand es schade, dass zu diesem Zeitpunkt nur noch sehr wenig Messebesucher anwesend waren. In Zukunft sollte ein so wichtiges Thema zu einer besseren Zeit referiert werden. Hierüber sollte dringend in der Messe-Leitung nachgedacht werden.
Insgesamt war der erste Tag der b_free ein sehr gelungener Tag mit vielen interessanten und positiven Gesprächen, sowie jeder Menge fachspezifischen Input für mich. Wenn morgen noch ein wenig mehr Besucher kommen, dann wird der zweite Tag, für mich und FSB, ebenso erfolgreich.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Messe - b_free, Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor:

23.09.2008 „b_free“ – Tagebuch 2008 / der Aufbau – Tag

Dienstag, 23. September 2008 22:07

Der heutige Tag auf der diesjährigen b_free war für mich ein Organisations- und Aufbautag. Ich bin also schon einen Tag eher nach Augsburg gekommen, um beim Aufbau unseres FSB-Standes zu unterstützen und um noch einige organisatorische Dinge zu erledigen.

Des Weiteren wollte ich natürlich schon einmal auf der Messe stöbern gehen und mir ein erstes Bild von den Ständen machen. Viel konnte ich leider noch nicht sehen, da nur einige wenige Aussteller im Zeitplan lagen.

Einer von den Schnellen waren „die Möbelmacher“ unter der Führung von Herwig Danzer. Sie sind mit einem Musterzimmer im Rahmen der barrierefreien und praktischen Hoteleinrichtung vertreten. Die Möbelmacher betreiben unter anderem auch eine Blog, einen so genannten Nachhaltigkeits-Blog. Dort findet man alles zum Thema Nachhaltigkeit mit dem besonderen Interesse für das Einrichten mit Küchen und Möbeln aus dem Holz der Hersbrucker Alb und allem was zur Lebensqualität des Wohnens dazu gehört. Barrierefreies Wohnen und Leben mit inbegriffen, dass versteht sich von selbst.

Wer mehr darüber erfahren möchte klickt hier:
nachhaltigkeit.blogs.com
Ich bin gespannt was der morgige Tag bringt. Ich werde die Eröffnung und das folgende Interview mit der 7-fachen Paralympics–Siegerin im Biathlon, Verena Bentele, besuchen sowie das BDIA Forum–Innenarchitektur.

Bis morgen!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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