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IBS SOLUTION erhält den Innovationspreis ALTENPFLEGE 2010

Donnerstag, 25. März 2010 14:09

Die Firma IBS Innovative Bad Systeme GmbH hat gestern den Innovationspreis auf der Messe „Altepflege 2010“ in Hannover gewonnen. Dem frisch gebackenen Preisträger winkt nun ein Publicity Paket im Wert von 25.000,- Euro. Ausgelobt wurde der Preis vom Veranstalter Vincentz Network für herausragende Ideen, Produkte und Dienstleistungen, bezüglich einer zukunftsweisenden Seniorenfreundlichkeit und Altenhilfe.

Die namenhafte Jury bestand aus:

  • Prof. Wolfgang Sattler, Bauhaus Universität Weimar, Weimar
  • Eckhard Feddersen, feddersen Architekten, Berlin
  • Mario Leupold, Innovationsnetzwerk Niedersachsen, Hannover
  • Petra Gaugisch, Fraunhofer IAO, Stuttgart
  • Marianne Müller, Ev. Johanniswerk, Beckum

Die Firma IBS Innovative Bad Systeme GmbH hat zwar in den letzten 2 Jahren durch so manches Referenzprojekt sowie Kooperationen mit der Firma FSB aus Brakel oder den Türenhersteller Küffner einiges an Bekanntheit gewonnen, jedoch wird Sie nach dem Einsatz des Publicity Paketes ihren Bekanntheitsgrad mindestens verdoppeln können. Vielleicht sogar in aller Munde sein. Die Senioren wird es freuen, denn IBS ist der Entwickler des kleinsten barrierearmen Bades mit einer Grundfläche von ca. 3,5qm. IBS hält absolut nichts von klischeehaften Senioren- oder Pflegebädern, sondern bietet moderne Farben, formschönes Design und Komfort. Die Bäder tragen ausserdem den höchsten Hydieneanforderungen Rechnung.

Für die Qualität der IBS – Bäder zeichnet sich Rainer Weghake, der Geschäftsführer, persönlich verantwortlich. Bäder von IBS werden nur von qualifizierten und zertifizierten Handwerkern gebaut. Des Weiteren werden in den Bädern nur Markenprodukte verbaut, wie zum Beispiel das innovative Griffsystem „ErgoSystem“ von FSB, zukunftsweisende Lampentechnik von Waldmann oder eine Raumspartür (Breite 1m) von der Fa. Küffner, um nur einige zu nennen.

Wer mehr über die IBS Innovative Bad Systeme GmbH erfahren möchte dem empfehle ich folgende Links:

Hier geht es zur Homepage von IBS.

Hier geht es zu einem älteren Bericht von p-n.de über IBS.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Barrierefreiheit, Pflege und Hilfsmittel, Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor:

Barrierefreiheit, Barrierearmut, Barrierereduzierung – Vortrag vom 06.10.2009

Mittwoch, 7. Oktober 2009 13:27

Barrierefreiheit, Barrierearmut, Barrierereduzierung – Sinn, Nutzen, Möglichkeiten … dass war das Thema meines Vortrages am 06.10.2009 in Erfurt.  In diesem Vortrag habe ich versucht das Thema Barrierefreiheit einmal etwas anders aufzuarbeiten. Ziemlich viele Anbieter von Produkten tummeln sich zur Zeit auf dem Markt der barrierefreien und seniorengerechten Produkte und jeder dieser Anbieter will etwas über Barrierefreiheit berichten. Eigentlich kann man teilweise nicht mehr zuhören. Ich habe einmal an das Emotionale und den gesunden Menschenverstand meiner gestrigen Zuhörer appelliert und glaube, dass dies gut ankam. „… jegliche Bemühung in die Richtung der Barrierereduzierung und letztendlich schlussfolgernd in Richtung der Barrierefreiheit, ist ein guter Schritt …“

Den Vortrag kann man unter folgendem Link einsehen, man muss ihn jedoch nur als roten Faden meines gesamt gehaltenen Referates betrachten.

Handout des Vortrages in Erfurt – am 06.10.2009

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Vortrag über Barrierefreiheit in Erfurt – am 06.10.2009

Montag, 28. September 2009 18:49

Am 06. Oktober 2009 werde ich anlässlich einer Veranstaltung des Großhandelshauses für Sanitär- und Heizungstechnik Richter + Frenzel, in Erfurt (Thüringen), ein Referat über den Weg zur und über die Anwendung sinnvoller Barrierefreiheit in Bädern halten. Speziell werde ich über allgemeine Themen der Barrierefreiheit sprechen, über Bedürfnisse der Nutzer, aber auch über die Anforderungen an die Sanitär-Hilfsmittel-Produkte heute und in der Zukunft.

Vielleicht sehen wir uns in Erfurt.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Resümee der Altenpflege + ProPflege 2009

Mittwoch, 1. April 2009 21:12

Nun ist die Fachmesse der Pflege – Branche 2009 seit knapp einer Woche Geschichte und es ist an der Zeit ein Resümee zu ziehen. Es ist deutlich zu erkennen gewesen, dass die Barrierefreiheit einen immer größeren Stellenwert auf dieser Messe einnimmt. Das Interesse der Fachbesucher ist allerdings, so meine ich, immer noch steigerungsfähig. Es ist eine klare Spaltung der Anbieter von barrierefreien Ausstattungsgegenstände und sanitären Hilfsmittel zu erkennen gewesen, was im Klartext heißt … billig, schlechte Verarbeitung und unansehnlich … und … mittleres bis gehobenes Preissegment, gute Verarbeitung und durchaus designorientiert. Auf die Benennung diverser Namen verzichte ich und beziehe mich nur einmal auf FSB und das ErgoSystem. Auf den folgenden Bildern können Sie sich ein eigenes Bild vom mittleren und gehobenen Preissegment machen. Des Weiteren befindet sich HIER eine nähere Erklärung des FSB – Haltegurtes für WC + Dusche. Der Haltegurt für Schwerstbehinderte war eines der Highlights am Stand von FSB in Nürnberg.

fsb-stand_01.JPG   fsb-stand_02.JPG

fsb-wt_01.JPG   fsb-haltegurt_01.JPG

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Wie man unschwer erkennen kann … barrierefreie Bäder inkl. der nötigen Hilfsmittel können durchaus schön sein. Ich freue mich schon auf die b_free im November diesen Jahres, wo hoffentlich noch mehr Schönes, Komfortables und Hilfreiches für veränderte Lebensumstände gezeigt wird. In diesem Sinne!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Messetagebuch Bau2009 – 4.Tag

Freitag, 16. Januar 2009 1:06

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Stand der Initiative – Zukunft Bau (oben)

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Forum „Praxis trifft auf Zukunft Bau“ (oben)

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Marktplatz Bauen im Bestand (oben)

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Stand der IWiA – Institut Wohnen im Alter e.V.

Das sind ein paar Bilder von Halle B0, welche ich mir heute angeschaut habe. Auf Grund meiner Abreise hatte ich nach der Übergabe an meinen FSB Kollegen Michael Wolf Zeit um mich hier etwas umzuschauen. Normal wäre dies überhaupt nicht möglich gewesen, da sich unser FSB Stand wieder im Belagerungszustand befand. Gerade beim barrierefreien ErgoSystem wurde heute noch ein wenig mehr nachgefragt, wie die letzten Tage. Was uns natürlich sehr bestärkte und hoch motivierte. Nun aber zu Halle B0, der Halle in der Foren abgehalten werden, welche vorwiegend Architekten und Ingenieure besuchen. Eines der vielen Foren – Themen ist das barrierefreie Bauen im Bestand, sowie beim Neubau. Dieser Fachbereich findet, nach meiner Recherche, seinen Höhepunkt am Samstag den 17.01.09, wenn es von 9.00 – 12.10 Uhr heisst „Forum – Demografischer Wandel“. Hier werden einige Kurzreferate über das altersgerechte Wohnen, elektrische Ausstattungen für Senioren und die ganze Palette der Barrierefreiheit gehalten. Was mich nicht sonderlich erfreut, ist die Tatsache, dass es in der Halle B0 eigentlich nur wenige Stände gibt, welche sich ernsthaft mit der fachgerechten Barrierefreiheit auseinandersetzen. Der nach meiner Meinung interessanteste Stand war der Stand 14. An diesem Stand präsentierte sich das IWiA – Institut Wohnen im Alter, aus Bad Tölz. Das IWiA zeigt zum Beispiel hilfreiche Elektronik – Produkte speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse von älteren und alten Menschen. Ein Beispiel hierfür ist ein Telefon mit Hörverstärkung, namens Humantechnik – „flashtel eco“. Es liegt auch eine ganze Menge an Literatur aus, welche sich mit dem barrierefreien Bauen, dem demografischen Wandel und den dafür zugeschnittenen, optimierten Lösungsansätzen für die Zukunft beschäftigt. Unter Anderem wird an diesem Stand auch auf die b_free 2009 hingewiesen, welche in der Zeit vom 19. – 21.11.2009, in Augsburg, zum 2. Mal stattfindet. Diesen Termin sollte man sich im Namen der Barrierefreiheit schon einmal rot im Kalender anzeichnen.

Das war es für den Tag 4, morgen gibt es noch ein Fazit zur Bau allgemein, unter den Gesichtspunkten der Barrierefreiheit.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Messetagebuch Bau2009 – 2.Tag

Mittwoch, 14. Januar 2009 2:42

Der 2. Tag der Bau war wie erwartet von mehr Besuchern geprägt. An unserem Stand von FSB war ein Kommen und Gehen, so dass mir nur wenig Zeit blieb um weitere neue, barrierefreie Produkte auf der Messe ausfindig zu machen. Mein Kollege Stefan Liebich, er betreut das Rheinland im Bereich FSB – ErgoSystem und ich machten uns in einer kurzen freien Zeit auf den Weg, die Sonderschau „Barrierefreies Bauen“ in Halle 4A zu besichtigen. Die Sonderschau wird durch die „LOB – Leben ohne Barrieren“ veranstaltet und machte einen nur mittelmäßigen Eindruck. Sicherlich liegt dies an der Größe des Standes, welcher durch seine Verwinkelung eine leichte Verwirrung beim Besucher verursacht. Dazu kommt, dass die Beratung, auf Grund der vielen barrierefreien Produkte, nicht immer Fach- und Sachgerecht ausgeführt werden kann.

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Eine Vielzahl von nützlichen und unnützen barrierefreien Produkte haben wir uns angeschaut, mit dem Ergebnis, dass vieles immer das Gleiche ist. Wir suchten aber das Neue, dass Herausragende, eine Innovation. Fündig geworden sind wir bei der Firma Erlau. Diese Firma stellt unter anderem eine beheizbare Parkbank auf  der Messe aus. Wir fanden dies genial, vor allem bei den momentan vorhandenen Temperaturen unter 0°C. Senioren können so nach einem Spaziergang, trotz niedriger Temperaturen, die Sonne auf der Parkbank geniesen, ohne sich gleich zu verkühlen. Stefan Liebich vom FSB – Ergo – Team konnte dies nach einem 10-minütigen Praxis – Test bestätigen.

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Des Weiteren hat die Firma Erlau ein Aussen – Fitness – Gerät für Senioren entwickelt, welches die Bewegung und Agilität Dieser fördern soll. Nach einem erneuten Praxisversuch fanden wir, dass Dies eine echte Bewegungsalternative sei. Es lebe der Senioren – Spiel-, bzw. Fitnessplatz.

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Das war es erst einmal vom 2. Tag der Bau und ihren barrierefreien Höhepunkten.

Bis morgen …

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Messetagebuch Bau2009 – 1. Tag

Dienstag, 13. Januar 2009 1:28

Der 1. Tag auf der Bau2009 in München gestaltete sich wider aller Erwartungen recht entspannt und ruhig. Die Vermutung liegt nahe, dass dies am etwas ungünstig gewähltem Zeitraum lag. Viele Bayern sind Ende letzter Woche erst aus den Winterferien zurückgekommen und heute das erste Mal im neuen Jahr im Büro aufgeschlagen.  Ich und die Kollegen von FSB denken jedoch, dass sich die Besucherzahlen, zum Donnerstag hin, stetig steigern werden. Der FSB – Stand war jedoch wahrhaftig gut besucht. Sehr erfreut hat mich, dass immer mehr Architekten Interesse an unseren barrierefreien Griffsystem, dem Ergosystem, bekunden. Fast 4 Jahre hat es gedauert, dass FSB und Barrierefreiheit nun in einem Atemzug von den Architekten genannt werden. Neue Produkte gibt es eigentlich dieses Jahr nicht beim FSB – ErgoSystem, aber einige Weiterentwicklungen. Zum Beispiel gibt es ab sofort einen barrierefreien Hüft – Haltegurt mit welchen man einen Patienten oder Gehandicapten auf dem WC fixieren kann, um ihm somit vor dem Herunterutschen zu sichern. Des Weiteren hat FSB einen Klappsitz zur Wandbefestigung, zum Beispiel für den Flur- / Wohnungsbereich, entstehen lassen, welcher auf der Basis des barrierefreien Wand – Dusch – Klappsitz des ErgoSystems aufbaut. Dieser Klappsitz schafft Senioren, die keine Sitzmöglichkeit in ihren schmalen Wohnungsfluren haben, einen flexiblen Sitzplatz für das tägliche Anziehen ihrer Schuhe. Praktisch, funktionell und designorientiert, u.a. in Holzoptik! Ein weiteres Highlight ist unser silberfarbener ErgoSystem – Bausehalter. Ein Produkt was nicht nur für Senioren und Gehandicapte interessant ist, sonder in Verbindung mit einer Metric – Brausestange 900mm, durchaus das Interesse der Jüngeren und Gesunden wecken dürfte.

Natürlich sind weitere Anbieter von barrierefreien Produkten auf der Messe vorhanden, leider mit sehr niedrigen Innovationspotential. Die Firma Hewi hat nichts sonderlich Neues, bis auf die Weiterentwicklung Ihrer barrierefreien Kombi – Wand, welche sich nicht nur durch tolles Design, sondern auch durch einen  horenten Preis auszeichnet. Bei der Firma PBA hat man einen Duschsitz entwickelt, welcher aufgeklappt an einen Klappsitz der deutschen Reichsbahn erinnert und zu- / angeklappt den Charme eines Sicherungs- bzw. Revisionskasten besitzt. Nicht schön, aber selten und den Umständen entsprechend günstig.

Hier Bilder vom FSB – Stand, Themengebiet Barrierefreiheit. Wer sich das ErgoSystem genauer anschauen möchte, der kann dies auf der Bau in Halle B4, am Stand 139.

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Bis morgen …

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Messetagebuch – Bau2009 in München – ab dem 12.01.09 hier

Freitag, 9. Januar 2009 19:06

Am 12.01.2009 startet die „Bau2009“ in München. Diese, alle 2 Jahre, stattfindende Messe wird als internationale Leitmesse für das Baugewerbe bezeichnet. Die Firma FSB ist schon seit Jahren mit ihren Türdrückern und Baubeschlägen auf der Messe vertreten. In diesem Jahr wird unser ErgoSystem, das oval – diagonale, barrierefreie Griffsystem, mit dem gewissen designtechnischen Etwas zum zweiten Male präsentiert … und ich werde dabei sein. Ich werde jedoch versuchen, mich hier und da einmal abzusetzen und die Highlights des barrierefreien Bauens auf der diesjährigen Bau-Messe aufzustöbern. Ob es viel zu berichten gibt? Ich weis es nicht. Ich lasse mich überraschen.

Die Berichterstattung wird eine Mischung zwischen FSB – Messestand und barrierefreien Neuheiten der Messe, natürlich auch denen von FSB. Seien Sie gespannt auf 4 Kurzberichte in unserem Blog, ich bin es auch.

 Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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27.09.2008 „b_free“ – Tagebuch 2008 / der 4. Tag

Samstag, 27. September 2008 20:12

Ist weniger oft mehr?
Das trifft sicherlich in der Architektur, beim Essen oder beim Design zu, aber für eine Messe, darüber scheiden sich die Geister.
Heute kann ich leider nicht mehr direkt über das Tagesgeschehen bei der b_free berichten. Ich bin gestern abgereist und habe den FSB – Stand den netten Jungs und Mädels von der LOB überlassen. Nur um das klarzustellen, ich bin nicht aus Frust abgereist. In Nürnberg ist zur Zeit Altstadtfest, von den Kids bis zur Generation 50+ wird dort alles gegeben und das wollte ich nicht verpassen. Sorry! 😉

Ich bin mir aber sicher, dass Herwig Danzer in seinem Nachhaltigkeitsblog etwas über den letzten Tag schreibt.

Die b_free in Augsburg hat trotz der nicht 100% erwarteten Besucherzahlen etwas Entscheidendes gezeigt – Süddeutschland kann eine KongressMesse mit diesen Themenschwerpunkten sehr gut gebrauchen. Es ist auch wichtig ein Gegengewicht zur der am 15. – 18. Oktober 2008 stattfindenden REHACARE in Düsseldorf zu schaffen (mehr dazu unter www.rehacare.de) . Ganz im Gegensatz zur b_free treffen bei der REHACARE Betroffene, Pflegepersonal und jede Menge andere Fachspezialisten aufeinander und so entsteht eine gewisse Unübersichtlichkeit für Betroffene, Planer, Architekten, Verwalter und Bauherren. Ausserdem ist Düsseldorf ja auch nicht gerade um die Ecke ( zumindest von Bayern und Baden-Württemberg aus gesehen).

Die b_free hat die einmalige Chance sich in den Bereichen barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben einen Namen zu machen. Hierzu bedarf es jedoch noch einiger tiefgründiger Überlegungen im Kreise der AFAG (www.afag.de). Die Devise sollte auf jeden Fall nicht lauten, zurück zu Altbewerten, sondern wie geplant, auf zu Neuen. Ich finde, dass mit verbesserter Öffentlichkeitsarbeit und mit der Überarbeitung des Kernthemas viel erreicht werden kann. Zum Kernthema fällt mir, ein vor 2 Tagen geführtes Gespräch mit Frau Monika Anna Klenovec aus Wien ein. Frau Klenovec lehrt an der Universität Wien und betreibt unter anderem die Firma design for all – Zentrum für barrierefreie Lebensräume (www.designforall.at), welche sich auch auf der b_free präsentierte. Sie war der Meinung, dass die Messe zu stark Behinderten – Lastig sei. Als insgeheimen Wunsch und Vorschlag gab Sie mir zu verstehen, dass die b_free doch alle Menschen ansprechen sollte. Barrierefreiheit sei, ihrer Meinung nach, für alle interessant. Ob das Kind, welches sich beim Duschen die Brause allein nach unter ziehen kann, ohne die Hilfe der Eltern, oder die jüngere Generation, welche bodenebene Duschen, Lifte und Beinfreiheit in Bus und Bahn cool bzw. als Komfort betrachten, die so genannte Generation 50+, welche sich mit der Barrierefreiheit mehr Eigenständigkeit sichert oder körperlich Eingeschränkte Personen, welche im Rollstuhl sitzen und alltägliche Dinge wieder selbst erledigen können.
Man sollte wirklich einmal ihr Motto überdenken, dass lautet „Design für alle“.

Ich werde nächste Woche einmal versuchen, mit Herrn Maik Heißer, Projektleiter der b_free, ein kleines Interview zu führen (hier), um herauszubekommen wie er den MesseKongress sah und was wir zur b_free – 2009 erwarten können. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, mit dem FSB – ErgoSystem wieder dabei zu sein, wenn es heißt: „ b_free „ – Barrierefreiheit und Design für alle.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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26.09.2008 „b_free“ – Tagebuch 2008 / der 3. Tag

Freitag, 26. September 2008 20:12

Mobil bis ins hohe Alter?
Senioren wo seid ihr?
Die b_free braucht euch?
Wieder nur Kongressteilnehmer denen ich schon das dritte FSB – Prospekt aufgedrängt haben und vereinzelte Architekten, Vertreter von Wohnungsbau – Unternehmen und Privatpersonen … wie immer. Das kann es nicht sein, ist doch der Freitag und der Samstag ursprünglich für die Öffentlichkeit angedacht gewesen. Mein Optimismus ist nicht mehr der der letzten 2 Tage. Mein Wunsch wurde nicht erhört, die kommunikativen Barrieren im Vorfeld der b_free waren wohl doch zu groß. Schade, denn die Aussteller hätten es alle verdient ein wenig mehr Besucherklientel zu haben. Es wurde nicht an jedem Stand so viel Interesse gezeigt wie an unserem von FSB, an dem von „die Möbelmacher“ und an einigen, wenigen anderen.
Eine gute Seite hatte der geringe Andrang jedoch, ich konnte ohne Weiteres den Vortrag über „das barrierefreie Internet für Kommunen und Unternehmen“ besuchen.
Herr Klaus Fuchs, von der Nürnberger Firma „bayern design“ referierte als hat es für ihn noch nichts anderes gegeben. Der Mann wusste von was er sprach und stellte sich mehrmals selber als Silversurfer dar. Die Kernbotschaft war klar und deutlich. Webseiten müssen so gestaltet sein, dass sie jeder nutzen und lesen kann. Inhalte sollen wahrnehmbar, benutzbar und verständlich aufgearbeitet sein. Eigentlich nicht viel Neues für mich, aber hoch interessant für Unternehmen, welche eine Homepage gestalten wollen bzw. schon eine bestehende haben. Schade nur, dass die Zuhörer – Zahl bei 17 Personen endete. Was habe ich mitgenommen aus diesem Vortrag, außer die aktuelle Ausgabe von „der Architekt“… barrierefreies Internet = Internet für alle!
Mein Fazit für den 3. Tag der b_free – die geringe Besucheranzahl bei der ersten b_free in Augsburg finde ich schrecklich. Dieses wird nur durch Eines aufgewertet, die interessanten und lustigen Menschen, welche ich bei meinen Beratungsgesprächen am FSB – Stand kennen lernen durfte. Eines ist mir in den letzten drei Tagen klar geworden, barrierefrei heißt nicht zwangsläufig behindertengerecht, sonder Design für alle.
Genau aus diesem Grund müssen mehr Senioren und auch junge Menschen, ohne Handicap diese Messe besuchen. Think positive – wir haben ja noch morgen, den Samstag.

Mehr zur b_free findet man auch unter:

www.fachmesse-b-free.de/veranstaltungen/b_free/messe_news.html

oder bei Herwig:

nachhaltigkeit.blogs.com/nachhaltig/2008/09/b_free-augsburg.html

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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