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Initiative für Menschen mit Handicap – und deren Angehörige

Sonntag, 15. November 2009 17:54

Mal wieder habe ich etwas interessantes für Gehandicapte und deren Angehörige im Netz gefunden. Mit seinem umfassenden Angebot setzt sich die Initiative „MyHandicap“ aktiv für die (Re-)Integration von Menschen mit Behinderung ein.

Die Stiftung „MyHandicap gemeinnützige GmbH“ ist eine mildtätige und gemeinnützige Organisation, mit dem Ziel die Lebenssituation von Menschen zu verbessern, die durch eine körperliche Behinderung oder schwere chronische Erkrankung in ihrem Alltag maßgeblich beeinträchtig sind. Dies geschieht durch umfassende Information und Beratung zu allen Bereichen des Lebensalltags mit Behinderung und soll Betroffenen ein weitgehend selbständiges Leben ermöglichen.

Mit der Internetplattform myhandicap.de hat MyHandicap eine virtuelle Anlaufstelle geschaffen, bei der Betroffene und deren Umfeld schnell und unkompliziert Rat und Informationen einholen können. Hier begegnen sich seit vielen Jahren Menschen mit Behinderung in einem offenen, unabhängigen und positiven Umfeld und können Motivation und Anregungen für ein selbstbestimmtes Leben nach eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten finden.

Im Forum antworten Fachexperten wie Anwälte oder Ärzte auf Userfragen, ebenso wie andere Betroffene, die von eigenen Erfahrungen berichten können. Im Infobereich sind hilfreiche Artikel sowie aktuelle News zu allen Bereichen des Lebens mit Behinderung zu finden. Das alles wird natürlich kostenfrei und unabhängig angeboten.

Mit der öffentlich und kostenfrei zugänglichen Datenbank MyAdress baut MyHandicap ein interaktives Online-Adressverzeichnis in Europa auf. Hier werden alle Adressen erfasst, die für den Alltag eines behinderten Menschen wichtig sind: Parkplätze, Toiletten, Akut- und Unfallkliniken, ebenso wie Tankstellen. Aber auch jede Menge Anschriften rund um Themen wie Einkaufen, Freizeit, Gesundheit, Banken, Bildung und Vereine sind zu finden.

Zur intensiven Betreuung von Neubetroffenen hat MyHandicap eine Botschafterorganisation ins Leben gerufen. MyHandicap-Botschafter haben den steinigen und leidvollen Weg vom Krankenbett zu einem weitgehend selbstbestimmten Leben bereits zurückgelegt. Sie haben ein Bein, einen Arm oder beides verloren – oder sie sitzen im Rollstuhl. Sie kennen den Schmerz, die Verzweiflung und die Ängste. Und, sie haben es geschafft. Trotz der oft schweren Behinderung führen sie heute ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben! Hilfesuchenden stehen die Botschafterinnen und Botschafter im MyHandicap-Forum zur Verfügung. Dort können sie Fragen schnell, kompetent und glaubwürdig beantworten, auf die Nicht-Betroffene oft keine Antwort wissen. So können sie positiv motivierende Perspektiven aufzeigen und den Weg in die Zukunft – auch mit Behinderung – ebnen.

Ich glaube eine ganz tolle Sache, welche einen Blick auf die Internetplattform – myhandicap wert ist.

 

Sven Heilmann / pflege -nachbarschaft.de

Thema: Barrierefreiheit, Pflege und Hilfsmittel, Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor:

So genannte „Seniorenpaten“ sind immer häufiger im Gespräch

Mittwoch, 27. Mai 2009 17:51

Seit einiger Zeit taucht neben den bekannten Wörtern und Wortverbindungen wie best ager, 65plus, Barrierefreiheit, Pflege usw. ein Wort auf, welches mein Interesse geweckt hat „Der Seniorenpate“. Ältere Menschen deren Mobilität eingeschränkt ist und welche allein leben sind oft einsam. Abhilfe schaffen Seniorenpaten, die sich um die älteren, einsamen Menschen um uns herum kümmern. Ein interessantes Unternehmen, welches seit kurzem auch in Nürnberg praktiziert wird. Das Zentrum Aktiver Bürger hat hier ein lobenswertes Konzept erstellt.

Was sagen Sie dazu? Ihre Meinung würde uns interessieren!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor:

Altenpflege + ProPflege die Fachmesse der Branche in Nürnberg

Montag, 23. März 2009 14:56

Eine Messe jagt die andere … und nun ist es schon wieder einmal so weit, vom 24.03.09 – 26.03.09 trifft sich das Fachpublikum im Bereich Pflege und Betreuung von Senioren und Gehandicapten in Nürnberg zur Altenpflege + ProPflege. Viele Themen rund um die Betreuung und Pflege werden angesprochen, und Lösungen präsentiert werden. Auch das barrierefreie Bauen wird bei dieser Fachmesse wie immer nicht zu kurz kommen, ist es doch ein wesentlicher Bestandteil in der Pflege und Betreuung von alten und gehandicapten Menschen.

Wer gerade im Badbereich weg vom allgegenwärtigen, barrierefreien Klinik – Charakter möchte, der findet zum Beispiel am Stand von FSB (Franz Schneider Brakel GmbH) genau das Richtige für sich und seine Betreuungs- oder Pflegeimmobilie. Mit dem „ErgoSystem“ zeigt FSB eine ganz andere Art eines funktionalen Haltegriff – Systems … oval / diagonal / Edelstahl … heißen unter anderem die Zauberwörter. Man sollte sich selbst davon überzeugen … in Halle 1 / Stand 248.

Mehr über die Altenpflege + ProPflege finden Sie HIER.

 Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Barrierefreiheit, Pflege und Hilfsmittel, Senioren - Allgemeines | Kommentare (3) | Autor:

Pflegetelefon – neue Bundesländer ziehen nach – ein gutes Beispiel

Freitag, 23. Januar 2009 18:04

Nicht nur in den alten Bundesländern macht man sich Gedanken über Pflege, Betreuung und Barrierefreiheit. Die neuen Bundesländer ziehen nach. Zwar nicht mit vereinten Kräften, aber regional ist schon einiges entstanden. Das tut auch Not, wenn man bedenkt wie die Lage sich in den letzten Jahren verschärft hat. Immer mehr junge Menschen ziehen in Metropolen wie Leipzig, Dresden, Berlin oder gar in Großstädte der alten Bundesländer. So gibt es Regionen, in denen über 50% der Bevölkerung weit über 60 Jahre alt ist. Traumsituation für ambulante Pflegedienste, Altenheime und Seniorenheime könnte man jetzt denken. Doch weit gefehlt, es entwickelt sich durch mangelndes Pflegepersonal zu einem Alptraum. Pflegeberufe sind zum einen nicht für jeden attraktiv, zum anderen ist der Nachwuchs ja weg. So überträgt sich das Dilemma auch auf die Pflegesuchenden und deren Angehörige – nah oder fern … denn Pflege wirft viele Fragen auf.

Am Beispiel der Kleinstadt Altenburg in Thüringen möchte ich auf eine positive Entwicklung, im kleinen Rahmen – regional, aufmerksam machen. Zu allen Fragen rund um die Pflege und Betreuung berät seit dem 1.Dezember 2008 das DRK im Landkreis Altenburg. Unter deren Servicenummer 0180 / 3650180 beraten kompetente Mitarbeiterinnen rund um die Uhr, an jedem Tag in der Woche. Das neue Beratungszentrum versteht sich aber nicht nur als Ansprechpartner für die pflegetechnische Erstberatung. Es hilft auch bei allen Fragen, die bei der Pflege und Betreuung auftreten, z.B. wenn ein Hilfsmittel benötigt wird (Barrierefreiheit), wenn die Pflege die Kräfte der Angehörigen übersteigt oder wenn eine Pflege im Heim unumgänglich ist. Auch zum Pflegeweiterentwicklungsgesetz werde Fragen kompetent und freundlich beantwortet. Im Landkreis Altenburg kommen auf 1000 Einwohner rund 34 Pflegebedürftige, ca. 2/3 davon werden zu Hause, das andere 1/3 in Pflegeheimen betreut. Diese Zahlen werden 2010 schon restlos überholt und weitaus dramatischer sein. Darum kann ich den Schritt zu einem Pflegetelefon nur bekräftigen. Super Altenburg!

Im Nachbarkreis wurde vor kurzem ,entgegen aller Meinungen, eine DRK – Dienstelle geschlossen. Wer so kurzsichtig ist der gehört eigentlich bitter bestraft, aber die Strafe bekommen hier leider die Menschen ab, welche normalerweise Hilfe benötigen. Sparmaßnahmen dieser Art sind absolut unangebracht und dumm. Denn dumm ist, wer den Lauf der Zeit nicht erkennt. Hier ist dies offensichtlich der Fall.

Da kann man nur hoffen, dass sich viele Gemeinden und Landkreise zu einer positiven Entwicklung in Sachen allgemeine, öffentliche Barrierefreiheit und Hilfestellungen bei der Betreuung von Angehörigen entscheiden.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor:

Barrierefreiheit ist nur eines von 5 Themen

Montag, 29. Dezember 2008 13:37

Ab dem Januar 2009 werden wir unsere Seite pflege-nachbarschaft.de ein wenig modifizieren und neu ordnen. Zu den bereits bekannten und bewährten Themen über Barrierefreiheit, Pflege und Betreuung werden Weitere hinzukommen. Wir denken hier zum Beispiel an die Themen Sicherheit, Nachbarschaftshilfe und Seniorennetzwerke.

Sollte jemand noch Vorschläge abgeben wollen, dann kann dies bis zum 09.01.09 erfolgen. Hierzu bitten wir unser barrierefreies Kontaktformular zu benutzen.

 Bis dahin wünschen wir allen unseren Lesern einen Guten Rutsch ins Jahr 2009.

Andy Brandl & Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Barrierefreiheit, Projekt - News, Senioren - Allgemeines | Kommentare (0) | Autor:

Seniorenurlaub im Allgäu – individuell geplant und begleitet

Mittwoch, 26. November 2008 23:14

Kennen Sie Ute Wehr? Frau Wehr ist Diplom-Sozialpädagogin und war mehrere Jahre in der sozialen Betreuung in verschiedenen Seniorenhäusern tätig. Vor kurzem entwickelte Sie aus Ihren Erfahrungen mit dessen Bewohnern, eine besondere Form des Urlaubs für Senioren.
Ihre Angebote sind geschaffen für Alleinreisende, kleinere Reisegruppen und für Senioren aus Betreuungs- Einrichtungen. Das Besondere an Ihrem Seniorenurlaubs – Konzept ist die gemeinsame Planung mit den Reiseteilnehmern und/oder deren Angehörigen. Mit der gemeinsamen Planung beginnt jedes Urlaubs – Vorhaben, um einen auf die jeweilige Person (oder Personen) abgestimmten Urlaub zu ermöglichen. Wichtig … ausschlaggebend sind die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Wünsche der Reisenden. Zu berücksichtigen sind vor allem die Bereiche Transfer, Unterkunft, Ausflugsmöglichkeiten, Tagesablauf, Hilfsangebote und bei Bedarf auch Pflegemöglichkeiten während des Urlaubs, sagt Frau Wehr.
Interessant und ich denke einzigartig ist das Angebot der täglichen Begleitung bei den Ausflügen und die Zusicherung immer als Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen. Durch die Unternehmung von Ute Wehr haben Senioren, welche alleinstehend und/oder hilfs- und pflegebedürftig sind, die außergewöhnliche Möglichkeit Ihren ganz auf Sie abgestimmten Urlaub im Allgäu zu verleben, vollständig für Sie geplant und vor Ort begleitet.
Mehr über die Möglichkeiten eines Seniorenurlaub im Allgäu erfahren Sie hier:
Zur Internetseite seniorenurlaub-im-allgaeu.de

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Lastminute-Angebote von Nix-wie-weg.de

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Wie findet man einen geeigneten Pflegeplatz?

Freitag, 7. November 2008 13:03

Die Frage stellt sich vielen und die meisten müssen in sehr kurzer Zeit erfolgreich sein. Wer sucht schon einen Platz im Pflegeheim, wenn die Person die es betrifft oder man selber noch nicht pflegebedürftig ist. Die Lösung ist eine effeziente Suche in tagesaktuellen Angeboten. Ich habe mich auf die Suche im WEB gemacht und bin fündig geworden. Einen Pflegeplatz in einem Altenheim, Pflegeheim, Seniorenheim, einen Wohnplatz in einem Behindertenheim sowie ein freies Appartement, eine freie Wohnung in einer Seniorenresidenz oder nur einen Ambulanten Dienst … das alles finden Sie unter den folgenden Links:

Die Pflegebörse – Bayern: pflege-boerse.info

( Sie hilft Ihnen die geeignete Einrichtung oder den Pflegedienst ganz in Ihrer Nähe zu finden. Dazu erhalten interessierte Senioren, Angehörige von pflegebedürftigen Menschen, Ärzte, Sozialdienste in Krankenhäusern und Betreuer detaillierte Leistungsbeschreibungen, Pflegeschwerpunkte und die aktuell freien Plätze in der gewünschten Region. )

Die Pflegeplatzbörse der Stadt Coburg:

stadt.coburg.de/politikverwaltung

den tagesaktuellen Marktplatz der Pflegeplätze in Coburg finden Sie hier:

pflege.coburg.de/market

* Auf den Coburger Seiten finden sich sehr viele Interessante Hinweise auf verschiedene Internetseiten zu den Themen Pflege, Senioren und Pflegegesetzen .

Hier eine kleine Auswahl:

www.pflege-deutschland.de

www.stadt.coburg.de/Pflege-_und_Wohnqualitätsgesetz

www.biva.de

www.bmfsfj.de/Publikationen

www.stmas.bayern.de/pflege/

Ich hoffe wir können vielen mit diesen Informationen bei der Suche nach einem Pflegeplatz, in diversen Pflege- und Betreuungs – Einrichtungen, behilflich sein.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Ab November 2008 steht auch die Pflege im Vordergrund unserer Berichte!

Freitag, 10. Oktober 2008 17:25

Im November wird es endlich so weit sein, es erfolgt der Startschuss für die Berichte – Serie von Frau Miriam Hechler. Frau Hechler ist Pflegedozentin und steht in den Diensten der Firma Miro Verbandsstoffe GmbH aus Wiehl-Drabenderhöhe, in der Nähe von Gummersbach. Ihre Themen werden sich rund um die Pflege und die Betreuung, sowie Krankheitsbilder und das Wundmanagement drehen. Seien Sie gespannt, wir sind es auch!

Die Fachberichte von Frau Hechler finden Sie unter unsrem Button „Berichte“ – auf der Startseite / rechts / oben.

Miriam Hechler

Wer mehr über die Tätigkeit und den Wirkungskreis von Frau Hechler erfahren möchte, der sollte öfter mal bei uns reinschauen.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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