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Barrierefreies Bauen – Keine Zuschüsse mehr ab 2012

Montag, 19. Dezember 2011 9:59

Eigentümer die ihre Immobilie altersgerecht umbauen wollen, haben ab 2012 nur noch eine begrenzte Förderung des Bundes zu erwarten. Statt eines Zuschusses für Umbaumaßnahmen gibt es nur noch zinsverbilligte Kredite der staatlichen KfW – Bank.
Immerhin, Förderprogramme fürs Dämmen sowie das Austauschen von Fenstern und der Heizung bleiben im Großen und Ganzen erhalten.

SH / p-n.de

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Barrierefreies Bauen – Informationen für Betroffene

Samstag, 9. Januar 2010 17:35

Wieder einmal habe ich ein paar interessante Internetseiten aufgestöbert, welche hilfreiche Tipps und Informationen über das barrierefreie Bauen sowie Möglichkeiten für zu beantragende Fördermittel enthalten.

– Dachverband für integratives Bauen und Wohnen … HIER KLICKEN

– Verein Stolperstein … HIER KLICKEN

– Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter … HIER KLICKEN

Weiterhin kann man sich an Beratungsstellen der Städte, eventuell auch der Stadtteile, an Architektenkammern und Krankenkassen wenden, um an Informationen zu gelangen, bzw. Hilfe zu bekommen.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Mit Barrierefreiheit den Alltag erleichtern – Bayern legt los

Sonntag, 15. November 2009 18:22

Vor kurzem hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit Frau Beate Schaffelhuber aus Bayerbach, ein Ort in der Nähe von Dingolfing (zwischen Deggendorf und München). Frau Schaffelhuber tut sich mit hohen Engagement für die Barrierefreiheit und die Bedürfnisse gehandicapter Menschen einsetzen. Hervorzuheben ist vor allem Ihr Einsatz für Kinder mit Handicap.

Ein Besuch Ihrer Internetseite lohnt sich und eröffnet nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder mit Behinderung und deren Eltern, „vielleicht“ noch nicht gekannte Möglichkeiten. Rollstuhlprojekte, Schulungen, Vorträge und Beratungen … im Internet unter BeateSchaffelhuber.de gibt es dies alles ausführlicher.

Mehr Informationen zum Tätigkeitsbereich von Frau Schaffelhuber – HIER !

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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KfW – Förderprogramm für altengerechtes / barrierefreies Bauen

Montag, 26. Oktober 2009 23:26

Unter dem Titel „Wohnraum Modernisieren“ fördert das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ die Anpassung von Wohnungen an die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap. Bezogen auf das Alter oder krankheitsbedingt, dies ist egal. Auf der Web-Site der KfW Privatkundenbank wird man im Bezug auf viele Fragen der Förderungsmöglichkeiten fündig.

KfW-Übersichtsseite / Wohnraum Modernisieren – Altersgerecht Umbauen
Technische Mindestanforderungen für altersgerechtes / barrierefreies Umbauen
Häufig gestellte Fragen und Antworten / Wohnraum Modernisieren – Altersgerecht Umbauen
KfW Konditionenübersicht – Endkreditnehmer

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Barrierefreies Bauen in der Komplettübersicht

Montag, 26. Oktober 2009 23:04

Einen kompletten Abriss über das barrierefreie Bauen und die allgemeine Barrierefreiheit findet man recht selten im Web. Auf der Plattform Heinze.de wird jedoch sehr viel zum Thema beleuchtet. Von demografischen Grundlagen und den verschiedenen Barriereformen (vertikale, horizontale, räumliche, anthropometrische, ergonomische, sensorische Barrieren) über weitere Problemstellungen, sowie Gesetze, Verordnungen, Regelwerke und natürlich ausführliche Planungsgrundsätze … es wird so ziemlich alles angesprochen und beleuchtet.

Klicken Sie HIER und Sie gelangen zur Komplettübersicht „Barrierefreies Bauen“ von Heinze.de

Viel Spaß beim durcharbeiten und bedenken Sie … Förderungen für das barrierefreie Sanieren und Bauen immer vor der Maßnahme beantragen und (Wichtig!!!) … immer einen ausgewiesenen Fachmann bei der Ausführung hinzuziehen.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Immer mehr Architekten bekennen sich zur Barrierefreiheit – Sanierungstipps vom Profi

Sonntag, 19. April 2009 15:59

Es ist toll zu sehen, wie sich immer mehr Architekten mit der Barrierefreiheit auseinandersetzen. Kürzlich laß ich einen interessanten Artikel über barrierefreies Planen und Bauen eines Nürnberger Architekten in der „qm – Quadratmeter„, einer regionalen Immobilien – Zeitung der Metropolregion Nürnberg. Das erfreuliche war jedoch in erster Linie, dass sich früher allgemein nur kleine Architekturbüros detailliert mit dem Thema barrierefreies Bauen auseinandersetzten. Nun aber der Beweis, auch große Planungsbüros widmen sich intensiv diesem aktuellen Thema. In dem Bericht fanden sich sehr gute Fakten und Hinweise, welche ich folgend aufführe.

  • Häufiges Problem in Deutschland = zu wenig geeigneter Wohnraum für Senioren und Gehandicapte, d.h. kaum Platz um den Wohnraum mit Gehilfe, Rollator oder Rollstuhl zu befahren, bzw. zu begehen
  • Ziel Nummer 1 der betroffenen Personengruppen = so lange wie nur möglich im vertrauten Umfeld wohnen bleiben
  • Vorschriften für die Sanierungen oder einen Neubau = Neubau … in Häusern mit mehr als 2 Wohneinheiten (WE) müssen die WE barrierefrei erreichbar sein / Sanierung … Forderung eines gleichwertigen Zustandes (siehe Neubau), wenn dies dem Eigentümer technisch und wirtschaftlich zumutbar ist (Auszug aus der bayerischen Bauordnung)

Die Herausforderung besteht darin, dass im Wohnungsbestand oft keine Möglichkeit besteht, die betreffenden WE größer zu gestalten. Die verfügbaren Flächen sind meist begrenzt und somit oft beengt. Ziel muss laut Herrn Dr.-Ing.- Kappler eine barrierearme Umrüstung sein, welche alle Maßnahmen zur Barrierereduzierung ausschöpft. Nur so wird eine Erhöhung der Gebrauchtauglichkeit erreicht werden. Besonderen Wert sollte man von vornherein auf bauliche Hindernisse, Einrichtungshindernisse und psychologische Hindernisse legen und Diese so gut es geht ausschließen. Durch einen barrierefreien oder barrierearmen Umbau wird, und dass ist auch meine Meinung, eine WIN – WIN – Situation zwischen Mieter und Vermieter geschaffen. Der Mieter verbleibt länger in seiner WE und genießt den gestiegenen Komfort. Der Vermieter muss sich mit einem veringerten Mieterwechsel auseinandersetzen und erhält obendrein eine höherwertigere Immobilie. Der Kostenaufwand muss jedoch im Rahmen bleiben und für beide Parteien bezahlbar sein. Des Weiteren sollte die Immobilie designorientiert saniert und ausgestattet werden um keine Assoziation zur Altenheimatmosphäre zu schaffen.

Hier noch ein paar Facts für Umbauwillige:

  • Vermeidung von Stufen und Schwellen = keine Türschwellen innerhalb der Wohnung und zum Balkon, stufenloser Hauseingang und Wohnungszugang, Nachrüsten eines Fahrstuhles
  • Ausreichend Bewegungsflächen = freier Raum vor Einrichtungen in Bad und Küche sowie im Schlafzimmer – mindestens 1,20m , Bewegungsflächen ausserhalb der Wohnung auf Balkonen – mindestens 1,50m , Innenmaße im Aufzug – mindestens 1,10m x 1,40m
  • Höhenbegrenzung bei der Einrichtung und Ausstattung – Bedienungselemente wie Lichtschalter, Türgriffe Kühlschrank, Backofen etc. – maximal 0,85m hoch , Höhe der Fensterbrüstung bzw. des nicht transparenten Teils des Balkongeländers – maximal 0,60m

Für Umbauwillige bietet unter Anderem das KfW Programm „Altersgerecht Umbauen“ zinsgünstige Dahrlehen bis zur Höhe von 50.000 Euro für das Beseitigen von Barrieren im Wohnbereich. Darüber hinaus wird für seniorengerechte Wohnungssanierung eine erhöhte Absetzung von 5% auf die Dauer von 20 Jahren angestrebt. Für die Immobilienbesitzer in Bayern und einigen anderen Bundesländern wird sogar zusätzlich Geld aus der Bundesland-Haushaltskasse für den Zweck der seniorengerechten Sanierung zur Verfügung gestellt – für 2009 gilt … nach Antrag, vor Beginn der baulichen Aktivitäten, kann der Bauherr mit einem Zuschuss von bis zu 10.000 Euro je Baumaßnahme rechnen.

Das sind doch gute Anreize, um noch einmal über die evtl. bevorstehende Sanierung oder den anstehenden Neubau nachzudenken. Das meint …

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Altenpflege + ProPflege die Fachmesse der Branche in Nürnberg

Montag, 23. März 2009 14:56

Eine Messe jagt die andere … und nun ist es schon wieder einmal so weit, vom 24.03.09 – 26.03.09 trifft sich das Fachpublikum im Bereich Pflege und Betreuung von Senioren und Gehandicapten in Nürnberg zur Altenpflege + ProPflege. Viele Themen rund um die Betreuung und Pflege werden angesprochen, und Lösungen präsentiert werden. Auch das barrierefreie Bauen wird bei dieser Fachmesse wie immer nicht zu kurz kommen, ist es doch ein wesentlicher Bestandteil in der Pflege und Betreuung von alten und gehandicapten Menschen.

Wer gerade im Badbereich weg vom allgegenwärtigen, barrierefreien Klinik – Charakter möchte, der findet zum Beispiel am Stand von FSB (Franz Schneider Brakel GmbH) genau das Richtige für sich und seine Betreuungs- oder Pflegeimmobilie. Mit dem „ErgoSystem“ zeigt FSB eine ganz andere Art eines funktionalen Haltegriff – Systems … oval / diagonal / Edelstahl … heißen unter anderem die Zauberwörter. Man sollte sich selbst davon überzeugen … in Halle 1 / Stand 248.

Mehr über die Altenpflege + ProPflege finden Sie HIER.

 Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Messe für das Leben ab 50 in Nürnberg

Dienstag, 17. März 2009 18:19

Die neue Messe iN VIVA ist eine Veranstaltung „für das Leben ab 50“ und findet erstmals vom 20. – 21. März 2009 im Nürnberger Messezentrum statt. Rund 150 Aussteller verschiedenster Produkte und Dienstleistungen bieten ein breit gefächertes Themenspektrum – alles, um das Leben ab 50 aktiv zu erleben und zu gestalten. Die Messe iN VIVA  bietet Transparenz und Orientierung in den Bereichen Senioren – Reisen, Mobilität, Sport und Fitness, Recht und Finanzen, Mode , Bildung, Medizin, und natürlich den großen Themen Gesundheit und Wohnen …

Gerade beim Thema Wohnen wird hoffentlich mehr modernes, barrierefreies Wohnen in den Vordergrund gerückt. Ich werde mich auf jeden Fall einmal dort umschauen, um danach kurz darüber zu berichten.

Mehr über die iN VIVAHIER

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Radio für barrierefreie Köpfe

Samstag, 7. März 2009 23:46

Internetradio gibt es ja mittlerweile von fast jedem Radiosender. Ob Radio Jump oder Bayern 3, alle sind sie in jedem Winkel der Erde zu empfangen. Im hohen Norden der Republik hat sich nun ein relativ neuer Sender aufgemacht, dass Internetradio mit seinen Musikhits und Themen zu bereichern. Wo wir bei den Themen sind, diese sind wirklich interessant! Der Internet – Radiosender, Namens „radio4handicaps„, ist speziell konzipiert für Hörer mit einem Handicap, aber auch für Hörer, welche sich für Themen wie aktuelle News aus der Szene, barrierefreies Bauen, Behinderten – Sport und vieles mehr interessieren. Es wird ständig im Programm aufgerüstet und viele tolle Sende – Serien sollen dieses Jahr an den Start gehen, sagte mir Herr Karl Grandt von „R4H„. Unter anderem wird es im Sommer um mein Favorit – Thema gehen, die Barrierefreiheit. Es sollen Fragen zur allgemeinen Barrierefreiheit und dem barrierefreien Bauen, in einem ganz besonderen Format besprochen und disskutiert werden. Wir sind gespannt und werden unsere Leser auf dem Laufenden halten.

Zur Startseite von R4H kommt Ihr … HIER !

Viele Grüße

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Messetagebuch Bau 2009 – Fazit für den Bereich der Barrierefreiheit

Freitag, 16. Januar 2009 18:38

Der Tag 5 der Messe Bau in München ist vorbei und wenn ich den Aussagen meines FSB – ErgoSystem – Kollegen vom Stand  139 Glauben schenke, dann war der heutige Besucherandrang, u.a. auch auf unserem FSB – Stand, wieder ähnlich den letzten Tage, Pilgerstätten – ähnlich. Es hat sich einmal wieder gezeigt das die „Bau“ in München den Namen Internationale Leitmesse für Architektur, Materialien und Bau-Systeme zu Recht trägt. Im Bereich der Barrierefreiheit hat sie leider nicht all zu viel zu bieten. Hier nützt es nicht eine Sonderschau zu veranstalten, welche recht schlecht beworben wird. Auch ein Fach – Thementag „Demografischer Wandel“ an einem Samstag, den Tag für Privatbesucher, zu veranstalten, zeichnet die Messeleitung nicht aus. Fachbesucher werden die Messe am Wochenende wohl meiden. Wenn nicht namenhafte Hersteller wie Erlau, Hewi, FSB, Küffner, der Verein „IWiA“ und einige mehr die Präsentation von barrierefreien Produkten selbst in die Hand genommen hätten, dann wäre dieser wichtige, zukunftsträchtige Fachbereich für Architekten wohl sehr mangelhaft ausgefallen. Es ist schon erstaunlich, wie man auch an der Bau – Messe beobachten kann, dass Barrieren zur Barrierefreiheit als erstes in den Köpfen stattfinden. Die Veranstalter der Messe sollten sich strecken, damit sie diesen Trend nicht komplett verschlafen. Für unsere jungen und zukünftigen Architekten wird das barrierefreie Planen wohl in naher Zukunft genau so wichtig, wie das Planen von zukunftsorientierten Fassaden und das bauen mit neuen Baustoffen. Hier kann ich nur sagen: Keine Angst vor großen Taten, auch unsere europäischen Nachbarn befinden sich im demografischen Wandel. Wenigstens wurde der Barrierefreiheit und dem barrierefreien Bauen ein kurzer TV – Film gewidmet, den man HIER abrufen kann.

Mein Wunsch für die Zukunft:   Barrieren abbauen und das Thema Barrierefreiheit bzw. „Design für alle“ noch weiter in den Fokus der Bau – Messe rücken. Architekten und Schreiner, Bauingenieure und Wohnberater würden dieses Thema sicher ohne Vorbehalte annehmen. Der demografische Wandel zwingt uns in den nächsten Jahren flexibler und nachhaltiger zu Bauen. Das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) wird in Zukunft eine viel größere Rolle beim Bau von öffentlichrn Einrichtungen haben als in den letzten 2 Jahren. Denn das 2. Konjunkturprogramm der Bundesregierung hat u. a. die Sanierung öffentlicher Gebäude im Fokus. Barrierefreies Bauen besitzt so betrachtet ein enormes Potential, welches auch in den Zeiten des Bauvolumen – Rückganges und der Krise abgeschöpft werden kann und muss. Wir alle wollen alt werden, jedoch an Lebensqualität nicht verlieren. Barrierefreiheit und Komfort liegen sehr dicht beieinander. Das ist nicht nur meine Meinung, da bin ich mir sicher!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Thema: Messe - Bau 2009 | Kommentare (2) | Autor: