Beitrags-Archiv für die Kategory 'Pflege und Hilfsmittel'

Barrierefreies Bauen – Informationen für Betroffene

Samstag, 9. Januar 2010 17:35

Wieder einmal habe ich ein paar interessante Internetseiten aufgestöbert, welche hilfreiche Tipps und Informationen über das barrierefreie Bauen sowie Möglichkeiten für zu beantragende Fördermittel enthalten.

– Dachverband für integratives Bauen und Wohnen … HIER KLICKEN

– Verein Stolperstein … HIER KLICKEN

– Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter … HIER KLICKEN

Weiterhin kann man sich an Beratungsstellen der Städte, eventuell auch der Stadtteile, an Architektenkammern und Krankenkassen wenden, um an Informationen zu gelangen, bzw. Hilfe zu bekommen.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Radio für barrierefreie Köpfe – Winterparalympics 2010 in Kanada

Montag, 28. Dezember 2009 16:06

Neues vom Radio4Handicap.de, dem Radio für barrierefreie Köpfe:   R4H wird auch im kommenden Jahr als einziger Webradiosender live vor Ort von den Paralympischen Winterspielen in Kanada berichten. Dies erfuhr ich kürzlich vom Vorstandsmitglied Frau Liane Schwarz. Alle 2 Jahre wieder sieht es das Team von R4H als Verpflichtung und journalistische Herausforderung an, umfangreich über die Paralympics zu informieren. So auch im März kommenden Jahres, wenn die paralympischen Winterspiele 2010 in Kanada ausgetragen werden. Das R4H-Team wird direkt mit den Sportlern vor Ort sprechen. Täglich 9 Stunden lang – aktuellen Geschehnisse und Ergebnisse. Via Internet sind die Sondersendungen weltweit und rund um die Uhr zu empfangen!

Der Behindertensport bildet einen Schwerpunkt in dem einzigartigen Sendeformat »Radio4Handicaps«. Dazu wurde u.a. auch die „R4H -Interessengemeinschaft / Fraktion Sport“ gegründet, in der für den Sommersport der erfolgreiche Radssportler Wolfgang Sacher die Position des Botschafters übernommen hat und für den Wintersport einer der bekanntesten Para-Skifahrer, Gerd Schönfelder.

R4H wird zu den Paralympics spezielle Newsletter verschicken, um auf die Inhalte der Sondersendungen, den Verlosungen (1. Preis: Kostenfreie Mitfahrt und Unterkunft sowie die Teilnahme und redaktionelle Mitarbeit bei den paralympischen Sommerspielen 2012 in England !) u.v.a.m. hinzuweisen. Interessierte Hörer, Unternehmen (Werbepartner, Sponsoren) und Radiobegeisterte (Moderatoren, Sprecher u.ä.), die sich für den „Paralympics-Newsletter 2010“ interessieren und ihn zugeschickt bekommen möchten, können eine kurze e-Mail an Redaktion@R4H.de mit dem Betreff: „Bitte um Zusendung des „Paralympics-Newsletter 2010“ schicken.

HIER geht es zum Radio4Handicaps.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Die richtige Pflege finden – jetzt wird`s leichter!

Mittwoch, 2. Dezember 2009 23:47

Seit heute ist es in jedem Falle leichter geworden, für Betroffene oder deren Angehörige, ein passendes Pflegeheim, Seniorenheim oder einen ambulanten Pflegedienst zu finden. Die Mitarbeiter der Pflegekassen sammeln seit geraumer Zeit Informationen über Pflegedienste, Pflege- sowie Seniorenheime und bewerten diese anhand der Infos auf einen Bewertungsbogen mit 82 Einzelkategorien. Hierzu werden die Bewohner direkt von den Mitarbeitern der Pflegekassen befragt. So können sich Suchende ein besseres Bild vom Haus und dem dazugehörigen Service machen. Sie erfahren  auch ob das Haus zum Beispiel 100% barrierefrei ist und ob es ein Wohlfühlbad gibt … und vieles mehr. Aber Achtung, durch die vielen Kategorien (82) können auch schlechte Benotungen durch andere Gute ausgeglichen werden. Darum ist es immer noch wichtig, sich auf jeden Fall einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Die überprüften ambulanten Pflegedienste, Seniorenheime und Pflegeheime, sowie die Ergebnisse zu ihnen, finden Sie unter pflegelotse.de (Finden Sie Ihre individuelle Versorgungsform – SUCHEN drücken.)

Film-Beitrag zu diesem Thema – HIER

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft

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Mit Barrierefreiheit den Alltag erleichtern – Bayern legt los

Sonntag, 15. November 2009 18:22

Vor kurzem hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit Frau Beate Schaffelhuber aus Bayerbach, ein Ort in der Nähe von Dingolfing (zwischen Deggendorf und München). Frau Schaffelhuber tut sich mit hohen Engagement für die Barrierefreiheit und die Bedürfnisse gehandicapter Menschen einsetzen. Hervorzuheben ist vor allem Ihr Einsatz für Kinder mit Handicap.

Ein Besuch Ihrer Internetseite lohnt sich und eröffnet nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder mit Behinderung und deren Eltern, „vielleicht“ noch nicht gekannte Möglichkeiten. Rollstuhlprojekte, Schulungen, Vorträge und Beratungen … im Internet unter BeateSchaffelhuber.de gibt es dies alles ausführlicher.

Mehr Informationen zum Tätigkeitsbereich von Frau Schaffelhuber – HIER !

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Initiative für Menschen mit Handicap – und deren Angehörige

Sonntag, 15. November 2009 17:54

Mal wieder habe ich etwas interessantes für Gehandicapte und deren Angehörige im Netz gefunden. Mit seinem umfassenden Angebot setzt sich die Initiative „MyHandicap“ aktiv für die (Re-)Integration von Menschen mit Behinderung ein.

Die Stiftung „MyHandicap gemeinnützige GmbH“ ist eine mildtätige und gemeinnützige Organisation, mit dem Ziel die Lebenssituation von Menschen zu verbessern, die durch eine körperliche Behinderung oder schwere chronische Erkrankung in ihrem Alltag maßgeblich beeinträchtig sind. Dies geschieht durch umfassende Information und Beratung zu allen Bereichen des Lebensalltags mit Behinderung und soll Betroffenen ein weitgehend selbständiges Leben ermöglichen.

Mit der Internetplattform myhandicap.de hat MyHandicap eine virtuelle Anlaufstelle geschaffen, bei der Betroffene und deren Umfeld schnell und unkompliziert Rat und Informationen einholen können. Hier begegnen sich seit vielen Jahren Menschen mit Behinderung in einem offenen, unabhängigen und positiven Umfeld und können Motivation und Anregungen für ein selbstbestimmtes Leben nach eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten finden.

Im Forum antworten Fachexperten wie Anwälte oder Ärzte auf Userfragen, ebenso wie andere Betroffene, die von eigenen Erfahrungen berichten können. Im Infobereich sind hilfreiche Artikel sowie aktuelle News zu allen Bereichen des Lebens mit Behinderung zu finden. Das alles wird natürlich kostenfrei und unabhängig angeboten.

Mit der öffentlich und kostenfrei zugänglichen Datenbank MyAdress baut MyHandicap ein interaktives Online-Adressverzeichnis in Europa auf. Hier werden alle Adressen erfasst, die für den Alltag eines behinderten Menschen wichtig sind: Parkplätze, Toiletten, Akut- und Unfallkliniken, ebenso wie Tankstellen. Aber auch jede Menge Anschriften rund um Themen wie Einkaufen, Freizeit, Gesundheit, Banken, Bildung und Vereine sind zu finden.

Zur intensiven Betreuung von Neubetroffenen hat MyHandicap eine Botschafterorganisation ins Leben gerufen. MyHandicap-Botschafter haben den steinigen und leidvollen Weg vom Krankenbett zu einem weitgehend selbstbestimmten Leben bereits zurückgelegt. Sie haben ein Bein, einen Arm oder beides verloren – oder sie sitzen im Rollstuhl. Sie kennen den Schmerz, die Verzweiflung und die Ängste. Und, sie haben es geschafft. Trotz der oft schweren Behinderung führen sie heute ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben! Hilfesuchenden stehen die Botschafterinnen und Botschafter im MyHandicap-Forum zur Verfügung. Dort können sie Fragen schnell, kompetent und glaubwürdig beantworten, auf die Nicht-Betroffene oft keine Antwort wissen. So können sie positiv motivierende Perspektiven aufzeigen und den Weg in die Zukunft – auch mit Behinderung – ebnen.

Ich glaube eine ganz tolle Sache, welche einen Blick auf die Internetplattform – myhandicap wert ist.

 

Sven Heilmann / pflege -nachbarschaft.de

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Opfer des Spar-Wahns im deutschen Gesundheitssystem

Samstag, 22. August 2009 17:21

Unglaublich, wie Kassen und Ärzte an den Patienten sparen – und zur gleichen Zeit Milliardensummen zum Fenster rauswerfen. Eine Tatsache die uns alle zunehmend einholt. Jeder 2. Patient ist seiner Meinung nach schon einmal hier oder da Opfer des „Spar-Wahns“ geworden. Bewegen wir uns schneller als gedacht auf eine medizinische 2-Klassen-Versorgung zu? Ulla Schmidt, die selbst nicht viel vom sparen unserer Steuergelder hält, sagt, wie sollte es ander sein, NEIN. Hier muss sich wohl jeder selbt seine Gedanken machen und sich sein eigenes Bild erstellen. Mehr zur Unterstützung des eigenen Bildes und allgemein, kann man in einem Bericht der Wirtschaftswoche zum Thema Gesundheit nachlesen. HIER gehts zum Bericht!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Patienten können sich gegen den Sparwahn der Krankenkassen (und Ärzte) wehren

Samstag, 22. August 2009 17:08

„Wer ewig auf einen Arzttermin warten muss oder ein bestimmtes Medikament nicht bekommt, kann sich erfolgreich wehren. Zahlreiche Stellen bieten Hilfe … “  Mehr kann man in einem Bericht der Wirtschaftswoche erfahren. Zum ganzen Bericht gelangt man HIER !

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Auslandsstudium mit Behinderung – BAföG, Barrierefreiheit Ausbildung und vieles mehr

Samstag, 15. August 2009 18:48

Ich habe mal wieder etwas im WWW gefunden, was ich Interessierten nicht vorenthalten möchte. Zugegeben es handelt sich hierbei nur indirekt oder teils gar nicht um Barrierefreiheit, Pflege oder andere diverse Themen für Senioren. Aber Gehandicapte im Studium oder nach dem Abitur kommen voll auf ihre Kosten.

Es ist tatsächlich ein super Info-Blog für junge Menschen mit, aber auch ohne, Handicap. Wer sich für ein Auslandssemester oder Auslandsstudium interessiert und bisher dachte, dass dies mit einem Handicap nicht oder nur schwer möglich sei, der wird im Blog …  „Auslandsstudium mit Behinderung – der Blog für Studenten mit Behinderung und Fernweh“ unter  auslandsstudium-mit-behinderung.de   eines Besseren belehrt. Unbedingt einmal den Blog besuchen. Es lohnt sich!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Pflege – Stress? Pflegekassen bieten Lösung!

Montag, 20. Juli 2009 21:59

Vor kurzem laß ich, dass über 2 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig sind. Fast die Hälfte von ihnen wird ausschließlich von den eigenen Angehörigen zu Hause versorgt. Diese Pflege bestimmt oft deren ganzes Leben und ist unter den Pflegenden der Stressfaktor Nummer EINS. Viele Angehörige geraten bei der Pflege, welche extrem anstrengend sein kann und sehr oft auch ist, an ihre Grenzen und sind schier überfordert. So wird oft die eigene Gesundheit sträflich vernachlässigt. Viele berichten von Problemen mit dem Magen oder Darm, sowie Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Schlaflosigkeit. Ohne Pausen von der Pflege, da sind sich seit einiger zeit auch die Pflegekassen einig, ist diese große Aufgabe kaum zu bewältigen. Freiräume schaffen ist das Zauberwort. Aber wie? Was viele nicht wissen, auch ein Pflegender darf sich eine Auszeit nehmen, ob für Sport, Urlaub oder nur für einen Abend mit Freunden. Dafür kann eine sogenannte Ersatzpflege in Anspruch genommen werden. Diese ist für bis zu 28 Tage im Jahr möglich. Darüber hinaus ist bei der Pflegeversicherung ausdrücklich vorgesehen, das Pflegegeld für Angehörige mit der Hilfe eines Pflegedienstes zu kombinieren. Alternativ ist eine Tages- oder Nachtpflege möglich – etwa wenn die Angehörigen arbeiten müssen oder wenn die Pflege über Nacht in professionelle Hände gelegt werden soll.

Also, wer sich hier und da eine Auszeit nehmen möchte, der sollte mit der jeweiligen Pflegekasse sprechen. Hier ist u.a. der Medizinische Dienst (MDK) ein guter Ansprechpartner.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Resümee der Altenpflege + ProPflege 2009

Mittwoch, 1. April 2009 21:12

Nun ist die Fachmesse der Pflege – Branche 2009 seit knapp einer Woche Geschichte und es ist an der Zeit ein Resümee zu ziehen. Es ist deutlich zu erkennen gewesen, dass die Barrierefreiheit einen immer größeren Stellenwert auf dieser Messe einnimmt. Das Interesse der Fachbesucher ist allerdings, so meine ich, immer noch steigerungsfähig. Es ist eine klare Spaltung der Anbieter von barrierefreien Ausstattungsgegenstände und sanitären Hilfsmittel zu erkennen gewesen, was im Klartext heißt … billig, schlechte Verarbeitung und unansehnlich … und … mittleres bis gehobenes Preissegment, gute Verarbeitung und durchaus designorientiert. Auf die Benennung diverser Namen verzichte ich und beziehe mich nur einmal auf FSB und das ErgoSystem. Auf den folgenden Bildern können Sie sich ein eigenes Bild vom mittleren und gehobenen Preissegment machen. Des Weiteren befindet sich HIER eine nähere Erklärung des FSB – Haltegurtes für WC + Dusche. Der Haltegurt für Schwerstbehinderte war eines der Highlights am Stand von FSB in Nürnberg.

fsb-stand_01.JPG   fsb-stand_02.JPG

fsb-wt_01.JPG   fsb-haltegurt_01.JPG

fsb-dusche_01.JPG  fsb-runddusche_02.JPG

Wie man unschwer erkennen kann … barrierefreie Bäder inkl. der nötigen Hilfsmittel können durchaus schön sein. Ich freue mich schon auf die b_free im November diesen Jahres, wo hoffentlich noch mehr Schönes, Komfortables und Hilfreiches für veränderte Lebensumstände gezeigt wird. In diesem Sinne!

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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